The Phantom Carriage

The Phantom Carriage ★★★★½

Horroroktober die Achtzehnte (18/2)

Feat. DuBFaL-Horrorweeks 2021


Und Gott sprach: es werde die Fotographie …

Und Joseph Nicéphore Niépce erschuf und nannte es „Blick aus dem Arbeitszimmer“


Gott sah, dass die Fotographie gut war, doch zweiundsechzig Jahre unvollkommen ihrer Leblosigkeit …

Als dann wurde dank Louis Le Prince aus dem gebannten Bild das bewegte; er nannte es „Roundhay Garden Scene“


Gott sah, dass das bewegte Bild gut war, und ließ es in den Händen von Künstlern gedeihen …

Buster Keaton und Charlie Chaplin wurden mit Werken wie: „Der General“ und „Der Tramp“ zu Größen der Stummfilmzeit.

Stan Laurel und Oliver Hardy erschufen wohl das bekannteste Filmpaar der Filmgeschichte.

Und das bewegte Bild zog seine Kreise, reiste auf den Paketböden der Theaterbühnen Chicagos und von den Straßen New Yorks über den Teich wo Sergei Eisenstein „Panzerkreuzer Potemkin“ erschuf, Fritz Lang den Meilenstein „Metropolis“ und selbst das ferne Schweden, setzet ihre Geschichten ins bewegte Bild.


So erschuf Victor Sjöström „Der Fuhrmann des Todes“ und wob seine eigene Geschichte mit der „Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens.

Denn der Trunkenbold David Holm, während eines Streites unter Freunden tödlich verletzt, erblickt den „Fuhrmann des Todes“, dessen Fahrt die Fahrt Davids als Zuschauer seiner eigenen Vergangenheit und das Dahinscheiden seiner Familie als Ursache seines Lebens und dessen niedergehen wird.

Damit beginnt die Fahrt von Trunkenheit, der Haft, Lügen, der Bedrohung und der angedrohten und ausgeübten psychischen Gewalt.


Ein Mystery-Horror der Epoche, erzählt wie ein Drama, Schicksale und deren Verknüpfungen, und das gebannte Bild ein Meisterwerk.


PS: für andere Stummfilm(meister)werke und ihre Tipps und Empfehlungen, wäre ich euch sehr verbunden.


Stummfilm-Ranking - boxd.it/dHQVM

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