Mute

Mute ★½

Das ist auch mal ein Kunststück: einen Film völlig zu überfrachten, mit Subplots, unzähligen Nebenfiguren, RedHerings und Orten - und dabei in über zwei Stunden praktisch nichts zu erzählen zu haben. Mute ist narratives auf der Stelle treten und hohles Dialogeaufsagen in einem, während man live die totale Selbstdemontage eines einstigen Hollywood-Wunderkindes miterleben darf. Mit ansehen zu müssen, wie Duncan Jones wirklich alle Spielregeln des Film Noir missinterpretiert und förmlich hinrichtet, ist ein Trauerspiel. Wie alles an Mute - die durchgekaute Prämisse, das gruselige Schauspiel und das überwiegend zweckmäßige Produltionsdesign. Sau schade...