The Beach Bum

The Beach Bum ★★★★

Matthew McConaughey säuft, kifft, inhaliert eigentlich alle möglichen Drogen, vögelt, kichert und vor allem - lebt. „The Beach Bum“ ist nie mehr als das - anderthalb Stunden Drogenrausch und Gekicher, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, eine koheränte Geschichte zu erzählen. Aber, ach, es macht einen Heidenspaß ihm dabei zuzusehen. McConaughey spielt den schrulligen Surferdude nun ja nicht zum ersten Mal, aber hier wirkt es, als habe er all die Jahre nur auf Autopilot gespielt und dürfe nun endlich formschön den Verstand verlieren, während alle Welt zuguckt. Hier und da hätte ich mir gewünscht, dass die dramatischen Subtexte der „Handlung“ zumindest etwas ausgearbeitet werden - aber dann kommt wieder irgendein irrer Moment, wie etwa die völlig abstruse Delphinorgie, in der Haie und Martin Lawrence für den wohl besten Filmmoment des Jahres sorgen...und der Wunsch nach Tiefsinn ist direkt verflogen. „The Beach Bum“ transportiert damit auch in filmischer Hinsicht die „Scheiß auf alles“-Attitüde der Figuren perfekt auf die Leinwand. Wer sich darauf einlässt, bekommt dafür einen surrealen Trip serviert, der unter der Oberfläche sau viel Herz trägt. Der Rest wird den Film wahrscheinlich hassen. Dürfte den Machern, wie so Vieles, aber auch egal sein.