BeHaind has written 13 reviews for films rated ½ .

  • Ape vs. Monster

    Ape vs. Monster

    ½

    Also - es ist so: ganz am Anfang stürzt eine Nasa-Raumkapsel zur Erde, die zwar deutlich erkennbar aus Wellblech gefertigt wurde, aber da sitzt trotzdem ein Affe drin, der mal ins Weltall geschossen wurde, wo er sich mit so einem Alienschleim infiziert hat, was halt echt nicht so gesund ist.

    Das erfährt man in einem Sondermeeting des Militärs, bei dem leider der Tonmann nicht zugegen war, weshalb Teile der Dialoge klingen wie die Audioqualität eines gängigen Vlogs von Bibis Bjuti…

  • Thunder Force

    Thunder Force

    ½

    Hahaha. Zwei Frauen, die aber beide ganz doll..kihihihi...ganz doll dick sind, werden zu Superheldinnen..hoho. Die eine ist ganz doll laut und aufgeregt und schreit fast alle ihrer Sätze in die Kamera, die Andere ist immer voll genervt deswegen und rollt dann mit den Augen weil...muhaha...die Andere so krass nervig ist. Haha, Megawitzig!! Wirklich! Glaubt ihr nicht? Dann hier eine kleine, aber feine Auswahl der knallerigsten Knallergags:

    Minute 21: Melissa McCarthy läuft gegen eine Glastür. Superlol ey!

    Minute 25: jemand weiß…

  • Hollywoodtürke

    Hollywoodtürke

    ½

    Oh krass - so etwas ist mir seit den „Ballermann“-Stussfilmchen von Tom Gerhardt nicht mehr untergekommen: „Hollywoodtürke“ ist ein deutsches Selfmade-Projekt ala „Kartoffelsalat“ von irgendeinem Typen, der laut offizieller Synopsis „YouTube-Talent“ sein soll und damit natürlich erwartungsgemäß völlig unterirdisch.

    Gedreht mit dem Produktionsbudget einer Büchse Dosenfleisch, ohne jedweden Anflug von Verständnis für die Basics des Filmschaffens. Setdesign bedeutet für Produzent und Regisseur Murat Ünal meist in leere Räume hinein zu filmen, die meisten davon wirken wie angemietete Kellerzimmer, eingerichtet mit…

  • We Can Be Heroes

    We Can Be Heroes

    ½

    Untalentierte Kinder stehen statisch in furchtbar artifiziellen Greenscreen-Sets, in denen dann halt einfach gar nichts passiert, während überqualifizierte Alt-Darsteller für den schnellen Paycheck mit aller Macht darum ringen, sich die Langeweile nicht ansehen zu lassen. Das ist Robert Rodriguez-Hinterhof-Cinema wie es leibt und lebt - passt damit also prima in die Netflix-Resterampe.

  • Sky Sharks

    Sky Sharks

    ½

    Schwer zu sagen, was das Schlimmste an „Sky Sharks“ ist - die katastrophal schlechten Splattereffekte oder Eva Habermanns Englisch-Kenntnisse, in jedem Fall darf aber gesagt werden: Nazi-Zombies, die auf genmanipulierten Haien reiten ist als Konzept exakt eine Sekunde lang komisch, dann setzt aber auch direkt die volle Fassungslosigkeit ein. Einfach alles ist hier übel, von den miesen Greenscreen-Sets, der üblen Maske bis zu Eva Habermanns Nacktszene, die offenbar von ihr selbst ins Drehbuch geschrieben wurde, damit sie mal richtig schön die Mumu in die Kamera halten kann.

    Leider die übelste Form von Trash - so scheiße...das es halt scheiße ist.

  • Jiu Jitsu

    Jiu Jitsu

    ½

    Meine Top 3 Highlights aus Jiu Jitsu:

    - Nic Cages Double, dass immer dann zum Einsatz kommt, wenn der Echte nicht frontal mit Gesicht zu sehen ist und dabei nicht mal ansatzweise wie Herr Cage aussieht 
    - Alain Moussi als Ganzes, dessen Gesichtsausdruck durchgängig zwischen „Was mach ich hier eigentlich?“ und „Ich muss auf Toilette“ schwankt
    - Es gibt diese völlig sinnbefreite POV-Sequenz, die dadurch gebrochen wird, weil die Hauptfigur aus dem POV-Shot vor die Kamera herausspringt

    Das und viele…

  • The Reckoning

    The Reckoning

    ½

    Im Programm des Fantasy Filmfest 2020


    Es war einmal: “The Reckoning”.

    Es geschah zu einer Zeit, als Neil Marshall gerade das Reboot zu “Hellboy” fertig gestellt hatte. Neil war ein wackerer Bursche, dessen Heldentaten in der ganzen Stadt besungen wurden - schließlich hatte er vor Jahren ein Wunder gewirkt, als er mit “The Descent” aus dem Stand ein Horrormeisterwerk schuf.
    Doch nun dämmerte Neil gar Düsteres, denn seine uninspiriert dahin geschluderte Version von Hellboy war...scheiße. Ja, gar derart scheiße, dass…

  • 6 Underground

    6 Underground

    ½

    10 Sekunden sind um - 32 Schnitte. Auto, grün, Closeups auf Augen, Lenkrad, Hände.
    Ich erkenne nichts, aber irgendwo fährt ein grüner Nissan..GANGSCHALTUNG. Jemand sagt Italien. Vier Passagiere. Ryan Reynolds schimpft.
    Oh...eine Einstellung, die länger als zwei Sekunden..GANGSCHALTUNG.
    Zwei Autos kollidieren, keine Ahnung warum. Nonnen, zeigen den Stinkefinger. Zeitlupe. Melanie Laurent wurde in den Bauch geschossen, findet sie aber gar nicht so schlimm. Einer sagt squirten!
    GANGSCHALTUNG 
    Mehr Zeitlupe. Mehr Stinkefinger. Quietscheente. Jemandem fliegt IN ZEITLUPE eine Taube an den…

  • Doom: Annihilation

    Doom: Annihilation

    ½

    Wer hätte gedacht, dass es möglich ist, den ersten „Doom“-Film nochmal in scheiße nachzudrehen. „War der nicht auch schon grober Unfug“, werdet ihr jetzt fragen. Jawoll - war er, aber da habt ihr noch gar nichts gesehen. „Doom - Die Auslöschung“ ist nicht nur ein völlig unnötiger Aufguss des ebenfalls schon völlig unnötigen Vorgängers, er ist auch billig, dumm und derart ziellos, dass ich am Ende nicht einmal verstanden habe, was hier überhaupt ausgelöscht werden soll...von ein paar Gehirnzellen beim…

  • Class Reunion 1.0

    Class Reunion 1.0

    ½

    Til Schweiger-Filme sind immer ein bisschen so wie Turing-Tests für Gehirnamputierte - wer hier ernsthaft laut und ganz unironisch lacht, der hält auch kleine Kätzchen unter Wasser oder nascht heimlich am Fugenkleber im Badezimmer. 

    Schweigers-Filme sind dabei nicht einfach nur hohl und unendlich peinlich, sie rasseln auch auf inszenatorischer Ebene immer ganz haarscharf am Verdacht vorbei, von einer Hauptschulklasse im „Werken“-Unterricht zusammen geschustert worden zu sein, ohne dass ihnen jemand erklärt hätte, wie das eigentlich geht. Kein Dialog kommt ohne…

  • Fifty Shades Freed

    Fifty Shades Freed

    ½

    Ein Film, so sexy wie sich auf einem ranzigen Kneipenklo gegenseitig den Piephahn zeigen. Befüllt mit prüden Pimper-Fantasien, die im Grunde jeden in tiefes Gähnen versetzen, der im Bett schonmal übers Petting hinausgekommen ist, fährt auch Fifty Shades of Bla abermals eine Schrottparade dümmlichster Klischees, in Dialoge gepresste Postkartensprüche und unsympathische Kotzbrocken als Hauptfiguren auf, die man offenbar nur dann freiwillig zu ertragen bereit ist, wenn einen früher schon das Umblättern der neusten Coupè in Ekstase versetzt hat. 


    Ein halber Stern dafür, dass dieser Müll nun endlich auch mal wieder vorbei ist. Sexuellen Unmut gilt es künftig also wieder am Staubsauger oder Duschkopf auszulassen.

  • Girls Trip

    Girls Trip

    ½

    Klischees, Pinkelwitzchen, mittelalterliche Rollenbilder, Gekreische und Dramaelemente aus dem EinmalEins für Drehbuchautisten: LANGE im Kino nicht mehr derart audiovisuell vergewaltigt worden!