BeHaind has written 19 reviews for films rated ½ .

  • 365 Days: This Day

    365 Days: This Day

    ½

    Hach ist das schön: Zwei Menschen (?) sitzen im Sonnenuntergang, beide bildschön, der Typ an der Handfläche tattowiert, sonst nirgends (Redflag!!), sie stiert ihm schwerverliebt auf die bebenden Lippen. Der männliche Hauptdarsteller guckt, als sei die Kokslieferung vom Großhändler nicht eingetroffen, sie ist mal wieder nackig. Und dann, wow, dieser Look - als wäre jemand auf dem Schieberegler des Sepia-Filters von Instagram eingepennt. Alles sieht so schön gleichmäßig aus.

    Dazu klimpern die lieblichen Klänge des Besten was die deutschen Charts…

  • The Bubble

    The Bubble

    ½

    Hier eine gewagte These: Wer nach den ersten 20 Minuten dieser Tragödie von Scheißfilm noch nicht abgeschaltet hat, ist entweder eingeschlafen, tot oder selbst mindestens verhaltensauffällig bis vollgestört. Falls ihr mit jemandem euren Lebensabschnitt teilt, der hier ein einziges Mal oder, Gott bewahre, sogar mehrmals lachen muss - reicht SOFORT die Scheidung ein, selbst wenn ihr gar nicht verheiratet seid. Sicher ist sicher.

    „The Bubble“ ist so unfassbar schrecklich, es ist kaum in Worte zu fassen. Der Humor erinnert an…

  • Hanau: Germany in Winter

    Hanau: Germany in Winter

    ½

    Das Ding mit Uwe Boll ist halt, dass er sich selbst zu gern als Stimme des Anstandes sieht, als der, der die Dinge anspricht, der sich was traut, der den Eliten da oben wie ein Furz quer sitzt, jadda jadda jadda. In meinen Augen ist Boll ein frustrierter Schreihals, der um jeden Preis gehört und gesehen werden will und dafür unweigerlich über die Stränge schlägt, weil echte Aufmerksamkeit erlangt man nur, wenn es richtig unangenehm wird, so seine Idee. Damit ist…

  • The King's Man

    The King's Man

    ½

    Zur Videokritik: youtu.be/YCPecfzaZA0

    Kommt’n Mann zum Schneider und sagt: „Hier mach ich ein Büro für Geheimagenten auf.“
    Tada - Handlung fertig!!

    Allein schon diese Idee…SO clever. Das rückt die ersten beiden „Kingsman“-Filme nochmal in einen völlig neuen Zusammenhang. Endlich weiß ich…also…dass die Kingsman in einem Schneider gegründet wurden. Schocker. Hätte ich mir in Tausend Jahren nicht selbst ausdenken können.

    Wie übrigens auch das Drehbuch als Ganzes, dass irgendwo zwischen Ekelwitzchen aus der „American Pie“-Resterampe, abstrusester Figurenzeichnung und Nicht-Handlung tatsächlich noch die Dreistigkeit besitzt, nichtmal ein echtes Prequel zu sein.

    Absoluter Superschund!!

  • Home Sweet Home Alone

    Home Sweet Home Alone

    ½

    Neulich im Haus der Maus.

    Disney: „Wir haben gerade sämtliche Marken von 20th Century Fox für viel zu viel Geld gekauft…Lass mal direkt eine Fortsetzung zu „Kevin allein zu Haus“ machen.“

    Produzent A: „Davon würde ich abraten - es gibt schon 5 Teile, die von Mal zu Mal beschissener wurden. Die Leute hassen das!“

    Disney: „Dann halt direkt ein Remake! Ihr wisst worauf es uns ankommt…“

    Produzent B: „Den Geist von Weihnachten einzufangen und Fans von einst nostalgische Gefühle einzuhauchen?!“…

  • Tom & Jerry

    Tom & Jerry

    ½

    Als hätte jemand eine sterbenslangweilige Telenovela über ein Luxushotel und dessen krehsi Mitarbeiter mit Panzertape auf die alten Tom & Jerry Cartoons geklebt - 100 Minuten  unerträgliche Ödnis, die nie wie ein zusammenhängendes Werk wirkt. Die Sketche mit Maus und Katze sind für Kids vielleicht ganz amüsant, die Realszenen sind es aber definitiv nicht. Und als Erwachsener möchte man irgendwann einfach nur im Erdboden versinken. Kaum auszuhalten!

  • Ape vs. Monster

    Ape vs. Monster

    ½

    Also - es ist so: ganz am Anfang stürzt eine Nasa-Raumkapsel zur Erde, die zwar deutlich erkennbar aus Wellblech gefertigt wurde, aber da sitzt trotzdem ein Affe drin, der mal ins Weltall geschossen wurde, wo er sich mit so einem Alienschleim infiziert hat, was halt echt nicht so gesund ist.

    Das erfährt man in einem Sondermeeting des Militärs, bei dem leider der Tonmann nicht zugegen war, weshalb Teile der Dialoge klingen wie die Audioqualität eines gängigen Vlogs von Bibis Bjuti…

  • Thunder Force

    Thunder Force

    ½

    Hahaha. Zwei Frauen, die aber beide ganz doll..kihihihi...ganz doll dick sind, werden zu Superheldinnen..hoho. Die eine ist ganz doll laut und aufgeregt und schreit fast alle ihrer Sätze in die Kamera, die Andere ist immer voll genervt deswegen und rollt dann mit den Augen weil...muhaha...die Andere so krass nervig ist. Haha, Megawitzig!! Wirklich! Glaubt ihr nicht? Dann hier eine kleine, aber feine Auswahl der knallerigsten Knallergags:

    Minute 21: Melissa McCarthy läuft gegen eine Glastür. Superlol ey!

    Minute 25: jemand weiß…

  • The Hollywood Turk

    The Hollywood Turk

    ½

    Oh krass - so etwas ist mir seit den „Ballermann“-Stussfilmchen von Tom Gerhardt nicht mehr untergekommen: „Hollywoodtürke“ ist ein deutsches Selfmade-Projekt ala „Kartoffelsalat“ von irgendeinem Typen, der laut offizieller Synopsis „YouTube-Talent“ sein soll und damit natürlich erwartungsgemäß völlig unterirdisch.

    Gedreht mit dem Produktionsbudget einer Büchse Dosenfleisch, ohne jedweden Anflug von Verständnis für die Basics des Filmschaffens. Setdesign bedeutet für Produzent und Regisseur Murat Ünal meist in leere Räume hinein zu filmen, die meisten davon wirken wie angemietete Kellerzimmer, eingerichtet mit…

  • We Can Be Heroes

    We Can Be Heroes

    ½

    Untalentierte Kinder stehen statisch in furchtbar artifiziellen Greenscreen-Sets, in denen dann halt einfach gar nichts passiert, während überqualifizierte Alt-Darsteller für den schnellen Paycheck mit aller Macht darum ringen, sich die Langeweile nicht ansehen zu lassen. Das ist Robert Rodriguez-Hinterhof-Cinema wie es leibt und lebt - passt damit also prima in die Netflix-Resterampe.

  • Sky Sharks

    Sky Sharks

    ½

    Schwer zu sagen, was das Schlimmste an „Sky Sharks“ ist - die katastrophal schlechten Splattereffekte oder Eva Habermanns Englisch-Kenntnisse, in jedem Fall darf aber gesagt werden: Nazi-Zombies, die auf genmanipulierten Haien reiten ist als Konzept exakt eine Sekunde lang komisch, dann setzt aber auch direkt die volle Fassungslosigkeit ein. Einfach alles ist hier übel, von den miesen Greenscreen-Sets, der üblen Maske bis zu Eva Habermanns Nacktszene, die offenbar von ihr selbst ins Drehbuch geschrieben wurde, damit sie mal richtig schön die Mumu in die Kamera halten kann.

    Leider die übelste Form von Trash - so scheiße...das es halt scheiße ist.

  • Jiu Jitsu

    Jiu Jitsu

    ½

    Meine Top 3 Highlights aus Jiu Jitsu:

    - Nic Cages Double, dass immer dann zum Einsatz kommt, wenn der Echte nicht frontal mit Gesicht zu sehen ist und dabei nicht mal ansatzweise wie Herr Cage aussieht 
    - Alain Moussi als Ganzes, dessen Gesichtsausdruck durchgängig zwischen „Was mach ich hier eigentlich?“ und „Ich muss auf Toilette“ schwankt
    - Es gibt diese völlig sinnbefreite POV-Sequenz, die dadurch gebrochen wird, weil die Hauptfigur aus dem POV-Shot vor die Kamera herausspringt

    Das und viele…