BeHaind has written 4 reviews for films rated ½ during 2022.

  • 365 Days: This Day

    365 Days: This Day

    ½

    Hach ist das schön: Zwei Menschen (?) sitzen im Sonnenuntergang, beide bildschön, der Typ an der Handfläche tattowiert, sonst nirgends (Redflag!!), sie stiert ihm schwerverliebt auf die bebenden Lippen. Der männliche Hauptdarsteller guckt, als sei die Kokslieferung vom Großhändler nicht eingetroffen, sie ist mal wieder nackig. Und dann, wow, dieser Look - als wäre jemand auf dem Schieberegler des Sepia-Filters von Instagram eingepennt. Alles sieht so schön gleichmäßig aus.

    Dazu klimpern die lieblichen Klänge des Besten was die deutschen Charts…

  • The Bubble

    The Bubble

    ½

    Hier eine gewagte These: Wer nach den ersten 20 Minuten dieser Tragödie von Scheißfilm noch nicht abgeschaltet hat, ist entweder eingeschlafen, tot oder selbst mindestens verhaltensauffällig bis vollgestört. Falls ihr mit jemandem euren Lebensabschnitt teilt, der hier ein einziges Mal oder, Gott bewahre, sogar mehrmals lachen muss - reicht SOFORT die Scheidung ein, selbst wenn ihr gar nicht verheiratet seid. Sicher ist sicher.

    „The Bubble“ ist so unfassbar schrecklich, es ist kaum in Worte zu fassen. Der Humor erinnert an…

  • Hanau: Germany in Winter

    Hanau: Germany in Winter

    ½

    Das Ding mit Uwe Boll ist halt, dass er sich selbst zu gern als Stimme des Anstandes sieht, als der, der die Dinge anspricht, der sich was traut, der den Eliten da oben wie ein Furz quer sitzt, jadda jadda jadda. In meinen Augen ist Boll ein frustrierter Schreihals, der um jeden Preis gehört und gesehen werden will und dafür unweigerlich über die Stränge schlägt, weil echte Aufmerksamkeit erlangt man nur, wenn es richtig unangenehm wird, so seine Idee. Damit ist…

  • The King's Man

    The King's Man

    ½

    Zur Videokritik: youtu.be/YCPecfzaZA0

    Kommt’n Mann zum Schneider und sagt: „Hier mach ich ein Büro für Geheimagenten auf.“
    Tada - Handlung fertig!!

    Allein schon diese Idee…SO clever. Das rückt die ersten beiden „Kingsman“-Filme nochmal in einen völlig neuen Zusammenhang. Endlich weiß ich…also…dass die Kingsman in einem Schneider gegründet wurden. Schocker. Hätte ich mir in Tausend Jahren nicht selbst ausdenken können.

    Wie übrigens auch das Drehbuch als Ganzes, dass irgendwo zwischen Ekelwitzchen aus der „American Pie“-Resterampe, abstrusester Figurenzeichnung und Nicht-Handlung tatsächlich noch die Dreistigkeit besitzt, nichtmal ein echtes Prequel zu sein.

    Absoluter Superschund!!