BeHaind has written 4 reviews for films rated during 2018.

  • A Simple Favor

    A Simple Favor

    Charaktere, die ich alle abgrundtief gehasst habe, sagen Sachen, die hinten und vorne keinen Sinn ergeben, weil sich das affektierte Krimitheater nie über das Spannungsniveau der letzten Staffel „Familien im Brennpunkt“ erhebt. Grauenhaft kleingeistig und prüde, mies geschrieben und inszeniert. Tut euch einen kleinen Gefallen und lasst die Scheiße sein.

  • Mile 22

    Mile 22

    Man stelle sich folgendes Szenario vor: du bist Viehzüchter. Dein Prachstück, ein asiatisches Kobe-Rind, für das Gourmets tausende Dollar zahlen würden, wurde ein Leben lang gut gepflegt, massiert, nur mit bestem Gras gefüttert. Und am Ende seiner Tage machst du aus dem begehrten Luxus-Rind - eine richtig räudige Soljanka...
    So oder so ähnlich muss der Drehprozess von „Mile 22“ verlaufen sein.

    Aber von vorne: Der Moment, der diesen Vergleich „inspiriert“ hat, flimmert erst nach rund einer Stunde über die Leinwand.…

  • Slender Man

    Slender Man

    "Slenderman" zu gucken ist wie ein sechs Jahre altes Lets Play von PewDiePie oder Gronkh anzumachen, generisches Horrorgetöse darunter zu legen und sich 2 Stunden am Stück mit belangloser Scheiße zulappen zu lassen. Nichts passiert - und trotzdem will es nicht enden. Erschreckend sind hier eigentlich nur die lachhaften Effekte, die aus dem ohnehin schon leidlich spannenden Internet-Meme eine Karnevalsfigur aus der Resterampe machen. Bisweilen wirkt das, als hätte jemand einen verdammt mistigen B-Film gedreht, irgendwann ein A-Budget drüber gestülpt,…

  • Hot Dog

    Hot Dog

    Seit 9/11 nicht mehr so gut unterhalten gefühlt. Das Drehbuch vermengt die besten Kalauer aus dem Witzebuch von Fips Asmussen mit brutal lustigen Untenrum-Späßchen. Kotzen, Furzen, Wichsen - alles da, sogar ein Kondom wird als Atemtüte zweckentfremdet. Zum Todlachen! Ähnlich zum Todlachen wie die Inszenierung. Irgendwo zwischen Billig-Tatort und einer Folge Sesamstraße weiß man ob der Anschlussfehler, Schnittpannen, unsinnigen Kameraschwenks und Musikbeschallung aus DEFA-Restbeständen gar nicht mehr, wohin man zuerst die Augen wegrollen lässt.
    Zwischendrin spielt sich Matthias Schweighöfer tatsächlich…