BeHaind has written 18 reviews for films rated ★★½ during 2019.

  • Jumanji: The Next Level

    Jumanji: The Next Level

    ★★½

    Nach 45 Minuten wird mir immer noch dieselbe Exposition den Rachen hinunter gezwungen, die ich schon in Teil 1 durchgestanden habe und ich wünsche mir ernsthaft meine Lebenszeit zurück.

    Ansonsten wie der Erste, nur in länger und unlustig.

  • Frozen II

    Frozen II

    ★★½

    Ich denke bei solchen Filmen häufig: „David, du bist nicht die Zielgruppe, dir muss er nicht gefallen.“ Deshalb haben sich Filme wie „Frozen 2“ über die Jahre als Grund herauskristallisiert, weshalb ich das Animationskino immer häufiger meide. Zwischen all den Adams Families, Pets, Yetis, Grinches und sonstigen Knuffeltierchen finden sich immer seltener Geschichten, die es für meinen Geschmack wirklich wert sind erzählt zu werden. Die ein bisschen mehr erzählen als „Hihi, guck mal, der Schneemann ist hingefallen“.

    Und doch gibt…

  • Scary Stories to Tell in the Dark

    Scary Stories to Tell in the Dark

    ★★½

    Meh-y Stories in the Dark. 
    Non-scary Stories of the Schnarch..
    Schnarchy Schnarch of schnarchschnarchbla...

    Ich suche seit Stunden nach alternativen Namen für diese unsauber inszenierte, leidlich spannende Schreckstunde fürs KIKA-Nachmittagsprogramm, gebe jetzt aber einfach auf und mache ein weiteres Kreuz auf der „Guillermo Del Toro auf der Packung ist auch weiterhin kein Gütesiegel“-Liste.

  • Fractured

    Fractured

    ★★½

    Quizfrage:
    Was bekomme ich, wenn ich „Coma“, „Flight Plan“, „Shutter Island“, „Breakdown“, „Ambulance“, „Unknown Identity“ und jeden anderen „Person verschwindet spurlos“-Reißer zusammen werfe - und dann den Drehbuchautor von „The Marine 4“ und der „Tekken“-Videospielverfilmung von der Leine lasse?

    Exakt: „Fractured“. Thrillerkino nach Schablone, dass nicht nur erzählerisch einfach nur die üblichen Versatzstücke jongliert, sondern auch inszenatorisch so sehr Malen nach Zahlen ist, dass man jeden Twist ab der Eröffnungsszene gegen den Wind wittert. Regisseur Brad Anderson macht sich gar…

  • Gemini Man

    Gemini Man

    ★★½

    Ein richtig guter Film - wenn es 1991 und das hier ein Jean-Claude van Damme-Vehikel wäre. Ist es dummerweise nicht, weshalb „Gemini Man“ im Jahr 2019 ein ganz seltsamer Mischmasch aus altbackener Story und modernem Wanderausflug ins tiefste Uncanny Valley ist. Effekte sollten zweckdienlich für den Film sein, nicht den Zuschauer permanent aus der Immersion reißen. Aber abseits von technischen Spielereien scheint Ang Lee mittlerweile keinerlei Ambitionen mehr zu haben. „Gemini Man“ funktioniert ja nicht mal recht in seiner Kerndisziplin.…

  • Between Two Ferns: The Movie

    Between Two Ferns: The Movie

    ★★½

    Herzlich gelacht - während der Outtakes. 
    Den Rest kann man sich klemmen.

  • Rambo: Last Blood

    Rambo: Last Blood

    ★★½

    Mit fünften Teilen hat’s Stallone irgendwie nicht so sehr. „Rambo: Last Blood“ ist zwar weit entfernt von den Untiefen eines „Rocky V“, aber klar der schwächste Teil innerhalb einer Reihe voller Aufs und Abs. Einer, der mittlerweile jede Identität fehlt.

    Über „Rambo“ müssen wir nicht reden - Klassiker, der sich tief im größten US-Nationaltrauma seiner Ära verbissen hatte, mehr Psychogramm als Actionfest war. „Rambo 2: Der Auftrag“ ist plötzlich ein völlig anderer Film, der wirkt, als hätte ihn jemand geschrieben,…

  • Little Joe

    Little Joe

    ★★½

    Im Programm des Fantasy Filmfest 2019:

    „The Happening“ in Superzeitlupe. Nettes Setdesign, aber insgesamt ohne jedwede Höhepunkte, ohne der „Körperfresser“-Prämisse irgendwelche eigenen Aspekte gegenüber zu stellen. Wäre als verknappte „Black Mirror“-Episode sicherlich nicht uninteressant, auf 100 Minuten gestreckt ist das träge Pflanzendrama aber hauptsächlich langsam und spannungsarm.

  • Ready or Not

    Ready or Not

    ★★½

    Im Programm des Fantasy Filmfest 2019:

    Eigentlich schöne Prämisse, die durch holpriges Pacing, schlimmes Overacting und Figuren, die derart überzeichnet sind, dass sie beinahe als Comicklischee durchgehen, leider weitestgehend entwaffnet wird. Der Humor hat für mich nicht gezündet, die wirre Kameraarbeit nimmt vielen Momenten die Wirkung und die Dialoge grenzen an Selbstparodie. Ich tat mich trotzdem schwer, es dem Film allzu übel zu nehmen - dafür ist der Tonfall einfach zu locker, der Cast zu sympathisch. Aber richtig gut ist anders.

  • Triple Threat

    Triple Threat

    ★★½

    Ganz weit oben auf der „Naja“-Skala, vor allem gemessen an der Erwartungshaltung, die ein Film mit fünf der aktuell fähigsten Kamsportstars aufbaut. Die Story ist natürlich lachhaft zurecht gebogen, seltsamerweise drückt aber auch die Action nicht ansatzweise wie sie sollte. Die Kampfchoreografie ist weitestgehend sauber, Regisseur Jesse V. Johnson weiß aber nie so recht, wohin mit seiner Kamera. Dass in einem Film, bei dem alle so RICHTIG gut mit den Fäusten umgehen können, ständig aufeinander geschossen wird, erschließt sich mir…

  • Fast & Furious Presents: Hobbs & Shaw

    Fast & Furious Presents: Hobbs & Shaw

    ★★½

    Neulich, schon wieder im Meetingraum der Sevenbucks Production. Dwayne Johnson platzt verschwitzt in den Raum. Gerade eben noch hat er seine neuste "strategic partnership" gelauncht - künftig wird es nun auch "The Rock" gebrandeten Sauerstoff geben. Doch dafür ist gerade keine Zeit...die Stimmung ist erhitzt:

    Dwayne: "Leute, so geht das nicht weiter. Das Fast & Furious-Franchise ist krass erfolgreich, aber ich muss mir den Ruhm ernsthaft mit diesen anderen Flachpfeifen teilen. Das muss aufhören!"

    Produzent A: "Dwayne, setz dich erstmal und…

  • The Lion King

    The Lion King

    ★★½

    Exakt 30 Minuten länger läuft das Remake, 30 Minuten, in denen - ohne Witz - nichts von irgendwelchem Belang passieren würde. Was die ausufernde Laufzeit stattdessen bewirkt ist, dass sich „König der Löwen“ zur unnötig zähen Geduldsprobe aufbläht. Vor allem aber zeigt es auf, wie simpel die Geschichte des Originals eigentlich ist. Abgesehen vom shakespear‘schen Kern um Brudermorde und Königssöhne, passiert eigentlich nicht wirklich etwas im „König der Löwen“. Disneys letzte Realsause, „Aladdin“, hat der narrativen Schmalbrüstigkeit einfach großes Spektakel…