BeHaind has written 18 reviews for films rated ★★½ during 2019.

  • Brightburn

    Brightburn

    ★★½

    Gute Prämisse, die durch arg konventionellen Jumpscare-Horror völlig ausgebremst wird. Zwei, drei gute Szenen, der Rest war in den Trailern zu sehen. Enttäuschend.

  • Yesterday

    Yesterday

    ★★½

    Tipp für alle, die ins Kino gehen wollen: einfach den Trailer gucken. Der verrät jede einzelne Station der Handlung, mit Ausnahme des unglaubwürdigen Endes - aber für das lohnt sich das Geld ohnehin nicht. Anders als „Bohemian Rhapsody“ im letzten Jahr macht das hier auch keine große Lust auf die „Beatles“, dafür ist die Grundprämisse einfach zu unsympathisch, der zentrale Charakter sogar ein ganz schönes Arschloch. 

    Danny Boyle fährt hier maximal auf Autopilot, sein sonst so spritziger Stil scheint nur…

  • Avengers: Endgame

    Avengers: Endgame

    ★★½

    Bevor ich heute ins Kino ging, hab ich mir noch mal meine „Avengers: Infinity War“-Kritik durchgelesen, um mir all die tollen Aspekte des ersten Teils in Erinnerung zu rufen. Wie ich davon schwärmte, dass die Russo-Brüder mit fast unglaublicher Präzision unzählige Handlungsstränge gekonnt verwoben. Wie ein Studio, das nicht gerade für denkwürdige Antagonisten bekannt ist, urplötzlich einen der brillantesten Bösewichte der Blockbustergeschichte aus dem Ärmel schüttelt. Und wie sich zwischen all dem Getöse immer die richtige Mischung aus emotionalem Unterbau…

  • Pet Sematary

    Pet Sematary

    ★★½

    „Manchmal sollte man die Dinge einfach unter der Erde lassen“ - wie zum Beispiel Stephen Kings relativ okayen Friedhofsgrusler, dessen abgestandene Prämisse im Jahr 2019 so wirkt, als wäre sie schon zigfach exhumiert worden. Tote, die aus dem Jenseits zurückkehren - das war 1989 noch für ein, zwei wohlige Schauer gut, heutzutage wirkt das genauso originell wie es das endlose Dauergeremake halt zulässt.

    Problematisch an „Friedhof der Kuscheltiere“ ist dabei aber nicht, wie altbacken die Grundidee daher kommt, sondern wie…

  • Alita: Battle Angel

    Alita: Battle Angel

    ★★½

    Wenn 2 Stunden sich wie drei anfühlen und man sich währenddessen fast durchgängig fragt, wie wohl James Camerons Version ausgesehen hätte, dann sitzt du mittendrin in „Alita: Battle Angel“, das „Titanic“ der Neuzeit für all jene, denen Videospiele viel zu interaktiv sind und die „Speed Racer“ von den Wachowskis „gar nicht mal so schlecht“ fanden.

    „Alita“ ist dabei nicht einmal das sensorische Großerlebnis, dass manche Kritiken und vor allem James Cameron im Vorhinein heraufbeschwören wollten. Digitale Welten mit gigantischen Setpieces…

  • Glass

    Glass

    ★★½

    M. Night Shyamalan war mal ein richtig Guter, weit bevor ihn der eigene Größenwahn, der Hang zu völlig überfrachteten Geschichten und der Drang, allem einen Twist aufzwingen zu müssen, egal wie unnötig oder dusselig dieser ist, langsam die Karriere kosteten. 2000 veröffentlicht er „Unbreakable“, seinen zweiten Mainstream-Beitrag, nur kurz nach dem großen Durchbruch.

    „Unbreakable“ ist seiner Zeit weit voraus. Lange vor dem Superhelden-Boom verarbeitet Shyamalan seine Liebe zu Comics in einem stillen Drama, das statt protziger Effekte existenzialistische Fragen abhandelt,…