BeHaind has written 6 reviews for films rated ★★ during 2017.

  • Bright

    Bright

    ★★

    Wow. 90 Millionen Dollar. Und nicht einer davon in ein koheräntes Wort im Drehbuch investiert. Wer dachte, Suicide Squad sei schlecht strukturiert und geschnitten - viel Spaß hiermit.

  • Star Wars: The Last Jedi

    Star Wars: The Last Jedi

    ★★

    Es gibt eine Szene, etwa in der Hälfte von The Last Jedi, in der mir regelrecht warm ums Herz wurde. In diesem Moment gelingt Regisseur Rian Johnson nahezu perfekt die schwierige Gratwanderung aus nostalgischem Fanservices, Heldenmythos und großer Bildästethik. Nur vier, fünf Minuten lang, aber - Junge - war ich gebannt.

    Es ist die einzige Szene in The Last Jedi, bei der ich diese Begeisterung empfand. Es gibt noch eine größere Überraschung, die ich nicht kommen sah, deren Auswirkungen und…

  • The Greatest Showman

    The Greatest Showman

    ★★

    Voller Klischees, bis unter den Rand mit Pathos und Schmalz zugekleistert, aufdringlicher, teils verlogener Moral, die obendrein mit dem Holzhammer vermittelt kommt und einer Musikvideo-Ästhetik, die nicht so recht zum Rest des Films passen mag. Wie frühe Disney-Klassiker, in echt, minus deren großartige Nebenfiguren. Was den Film vor dem Totalausfall rettet sind die wirklich guten Choreografien und Gesangseinlagen, auch wenn die Songs überwiegend aus Zuckerwatte-Pop besteht.

  • Coco

    Coco

    ★★

    Pixar waren für mich immer das mutigere Disney. Die sich was trauten. Die einen kleinen Roboter menscheln ließen, fast ohne ein gesprochenes Wort. Die eine völlig krude Idee von Luftballons und fliegenden Häusern in eine wundervolle Ode an das Leben und Lieben verwandeln. Pixar war immer irgendwie...anders.

    Coco bemüht sich redlich anders zu sein, setzt dabei aber allein auf das ungewöhnliche Setting. Ansonsten ist das hier alles biederstes Malen-nach-Zahlen, ein völlig schmerzfreies Abhaken der Handlungsfäden-Wohlfühlcheckliste, bei der weder visuell noch…

  • Mark Felt: The Man Who Brought Down the White House

    Mark Felt: The Man Who Brought Down the White House

    ★★

    Erschreckend wenig tatsächliche Aufarbeitung der Watergate-Umstände, stattdessen viel hohle Phrasen und überpatriotisiertes Durchjubeln der Hauptfigur und ihrer Ideale, ohne je kritisch zu hinterfragen. Obendrein gibt es zwei Handlungseben, die keinerlei Relevanz für den restlichen Kontext haben und offenbar nur existieren, um die ohnehin schon dünne Geschichte irgendwie auf Spielfilmlänge gestreckt zu bekommen. Liam Neeson und der Großteil des Casts können schon was, verschenken sich hier aber an ein grausiges Drehbuch.

  • Gerald's Game

    Gerald's Game

    ★★

    Gegen Ende gibt es eine härtere Sequenz, die mich nochmal kurz aufgeweckt hat, ansonsten wirkte das hier wie eine ambitionierte TV-Produktion mit peinlichen Dialogen, unsympatischen Charakteren und einer hanebüchenen Auflösung.