BeHaind has written 17 reviews for films rated ★★★★½ .

  • The Rescue

    The Rescue

    ★★★★½

    Ich weiß nicht, ob ich jemals schon mal so bei einer Doku dabei war. Mit ziemlicher Sicherheit hab ich aber vorher noch nie die Luft angehalten - obwohl ich wusste wie es ausgehen würde. „The Rescue“ wirkt oft, als hätten sich die krassesten Drehbuchautoren zusammen getan und eine nahezu unglaubliche Reallife Story konzipiert, mit Helden die kaum unscheinbarer sein könnten und einer Rettungsaktion, die man gesehen haben muss, um sie zu glauben. Klar, dass Hollywood längst die Filmrechte eingekauft hat:…

  • Dune

    Dune

    ★★★★½

    Überkrass.

    Mehr dazu in der Videokritik: youtu.be/YlqddCkMD2g

  • A Quiet Place Part II

    A Quiet Place Part II

    ★★★★½

    Ein ganzes Jahr durfte ich über “Quiet Place 2” jetzt nicht schreiben. Gesehen hatte ich ihn Ende Februar 2020, an dem Tag, als Paramount bekannt gab, John Krasinskis Film erst einmal auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Dieser Move wurde da noch als schwer riskant gewertet, lediglich Universal hatte ansonsten die Weitsicht, Bond und F9 frühzeitig aus dem laufenden Programm zu nehmen. DASS diese Entscheidung aber getroffen wurde, finde ich absolut wichtig und richtig, denn “Quiet Place 2” ist als Fortsetzung…

  • In Fabric

    In Fabric

    ★★★★½

    Ich versuche seit Tagen die richtigen Worte hierfür zu finden, aber - ne, geht nicht. „In Fabric“ hat mich völlig geflasht. Warum und ob es euch genauso geht, findet ihr am besten selbst heraus!

  • Capernaum

    Capernaum

    ★★★★½

    Da fehlen mir zur Abwechslung mal echt die Worte.
    Unbedingt schauen!

  • Soul

    Soul

    ★★★★½

    Witzig, dass „Soul“ die Suche nach Bestimmung im Leben, nach „dem Funken“, so zentral in den Fokus stellt und gerade dieser Film verdeutlicht, dass Pixar offenbar endlich ihren eigenen Funken wiedergefunden haben. „Soul“ ist eine ganz wunderbare, sehr reife Leistung und vielleicht Pixars bestes Werk seit „Wall-E“.

    Ich liebe den Vibe, die Leidenschaft der Figuren, wie viel Zeit sich für diese Dinge genommen wird. Wenn Joe anfängt Musik zu spielen, dann löst sich auch meine kleine Welt in Nichtigkeiten auf.…

  • Portrait of a Lady on Fire

    Portrait of a Lady on Fire

    ★★★★½

    Zärtlich, sanft, einfühlsam, klug, unendlich schön, unendlich tragisch, kraftvoll, leidenschaftlich, echt, ehrlich, vortrefflich geschrieben, noch besser gespielt, brillant beobachtet, hochgradig romantisch und erotisch. Ich muss erstmal meine Fassung wieder sammeln...

    Was für ein wundervolles Kunstwerk!!

  • Ad Astra

    Ad Astra

    ★★★★½

    Nicht von den Trailern verunsichern lassen, die spürbar verdeutlichen, wie schwer sich das PR-Department damit tut, „Ad Astra“ auf ein, zwei griffige Taglines und vermarktbare Moneyshots zusammen zu stauchen. James Gray legt hiermit ein Sci-Fi-Opus vor, dass sich Vergleichen mit ähnlich gelagerten Blockbuster-Spektakeln hingegen völlig entzieht, sich stattdessen als zutiefst metaphorisches, introvertiertes Meisterwerk entpuppt, fernab überladener Sternenkriege oder Nolan’schem Pseudointellekt und dabei viel mehr wirkt, als hätte Terence Malick Joseph Conrads „Heart of Darkness“ verfilmt...und in den Weltraum verlegt.

    Anders als bei…

  • Parasite

    Parasite

    ★★★★½

    Uuund da hätten wir vermutlich das cineastische Schlusswort 2019: „Parasite“ ist eine wahre Freude. Inszenatorisch so meisterhaft konzipiert, strukturiert und gefilmt, dass man sich die Finger lecken möchte, gespickt mit ein paar der schönsten Bildkompositionen, die man dieses Jahr im Kino finden wird, spielt Bong-Joon Ho mit den Genres, als wäre es ein Kinderspiel. „Parasite“ ist packend, perfide, bisweilen absurd komisch, sensibel und bitterböse, erstaunlicherweise sogar oftmals alles gleichzeitig. Und während man noch fasziniert staunt, wie sich all diese Fäden…

  • Border

    Border

    ★★★★½

    Unglaublich faszinierender Mix aus nordischer Mythologie und Folklore, zeitgenössischem Setting und verquerer Love-Story. Ungeschönt anders, spielt „Border“ gekonnt mit dem Ekel vor dem Andersartigen, existenzialistischen Fragen und kleidet das Ganze dennoch in eine wunderbar zärtliche Liebesgeschichte. Brillant gespielt, toll gefilmt in starken Bildern und bedrückender Atmosphäre. Ich bin schwer verliebt in diesen Film!

  • Green Book

    Green Book

    ★★★★½

    Man mag mich nostalgisch verklärt nennen, aber so mag ich meine Filme: Kino, so klassisch erzählt, als wäre es 1995. Warmherzig, Charakter-getrieben und im gleichen Maße tragisch wie urkomisch. „Green Book“ verlässt sich klugerweise auf seine zwei brillanten Hauptdarsteller und das starke Drehbuch. Das ist natürlich nicht frei von Klischees und hat zum Thema Rassismus im Grunde auch nicht viel zu erzählen, außer die Stereotype, über die es sich beschweren mag, alle einzeln abzuspulen, aber - hach - meine Augen…

  • Shoplifters

    Shoplifters

    ★★★★½

    Wundervolles Portrait einer etwas anderen Familie. Warmherzig, brillant gespielt und einfühlsam beobachtet. Wo sich der recht ähnlich gestrickte „Roma“ von Alfonso Cuaron oft in schönen Bildern verliert, dabei aber seltsam kalt bleibt, trifft „Shoplifters“ immer den rechten Nerv. Nicht verpassen!