Underwater ★★★

Ridley Scotts Alien ist bis heute einer der wegweisendsten und ikonischsten Horrorfilme aller Zeiten geblieben und hat zahlreiche Kopien nach sich gezogen. Underwater ist der neueste Alien-Klon, der die alte Idee, einer Crew, die nacheinander von einem unheimlichen Wesen dezimiert wird, neu auflegt.

Doch Kristen Stewart ist nicht Sigourney Weaver und auch der Einfall, dass einen unter Wasser ebenfalls niemand schreien hört, ist nicht ganz neu. Ohne große Einleitung wird der Zuschauer mitten ins Geschehen geworfen und die meisten Figuren lernen wir so höchstens oberflächlich kennen. Wobei alle Klischees vom lustigen "Comic Relief", bis zum väterlichen Captain bedient werden.

Trotzdem ist Underwater solide Genre-Kost geworden, die für einen kurzweiligen Abend mit etwas Unterwasser-Horrorspaß sorgen kann. Denn immerhin kann der Film mit einer tollen klaustrophobischen Stimmung, einem ziemlich ansehnlichen Set Design und einer guten Ausstattung punkten.

Dafür hat Underwater, trotz einer gewissen Spannung, keinerlei Innovationen oder neue Ideen zu bieten. Und auch das Monsterdesign wird keine Preise für besondere Kreativität gewinnen. Wie bei der Story sieht man auch hier nur leichte Variationen altbekannter Dinge.

So ganz geht dem Unterwasser-Alienverschnitt Underwater also bei seinem Tauchgang nicht die Luft aus, trotzdem würde ich den Klassiker immer dieser Reise auf den Meeresgrund vorziehen und auch das bloße kopieren haben andere Filme, wie beispielsweise Life, besser hinbekommen.

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