• Okja

    Okja

    ★★½

    Mit Bong Joon-Hos Okja habe ich so meine Probleme. Ich weiss nämlich nicht so recht was ich von dem Film halten soll. Also versuche ich das mal ein wenig aufzuarbeiten.

    Ich weiss dass Bong Joon-ho ein außergewöhnlicher Filmemacher ist und gerne den Weg abseits des Mainstream beschreitet. Das ist super. So macht er es auch hier. Die Entscheidung die Hauptdarstellerin bis auf wenige Worte den ganzen Film koreanisch reden zu lassen und es zu untertiteln ist mutig aber genau richtig…

  • Love and Monsters

    Love and Monsters

    ★★★½

    Besser gut geklaut, als schlecht selbstgemacht...
    So oder so ähnlich muss das Motto zu Love and Monsters geheißen haben. Das ist aber keinesfalls negativ gemeint. Wir erleben eine Story wie sie einfacher nicht sein könnte. Ein junger Typ der in der Apokalypse über sich hinauswachsen muss um seine Freundin zu finden die er 7 Jahre nicht gesehen hat. Der Film folgt brav vielen Klischees und arbeitet eine Station nach der anderen ab, bei der klassischen "from Zero to Hero" Storyline.…

  • The Empty Man

    The Empty Man

    ★★★½

    The empty Man ist ein Psycho-Horror-Film der an manchen Stellen echt genial ist. Allein die sehr lange Eröffnung in der wir in die Story eingeführt werden ist temporeich, spannend und toll inszeniert.

    Das der Film das Tempo über die fast 2 1/2 Stunden nicht halten kann war zu erwarten. Damit sind wir auch beim größten Problem von The empty Man, dem Pacing. Das schwankt hier stark. Glücklicherweise wird es aber nie langweilig, auch wenn es hier und da unnötig in…

  • Epic

    Epic

    ★★½

    Epic ist ein wenig epischer Animationsfilm der sehr vorhersehbar daherkommt. Die Animationen sind in Ordnung, erreichen aber nie Pixar Niveau. Die Story dass es in der Natur verschiedene Völker kleiner Lebewesen gibt ist nett. Für die Kleinen gibt's ein bißchen was zu lachen. Ansonsten ist hier alles mittelmäßig überschaubar. Für einen netten Familienabend mit dem Sohnemann hat's dennoch gereicht.

  • Sicario

    Sicario

    ★★★★★

    Sicario ist ein weiterer großartiger Film von Denis Villeneuve. Ein Film über den Drogenkrieg der vereinigten Staaten gegen die mexikanischen Kartelle. Hier gibt es kein klassisches Gut gegen Böse, auch wenn das auf den ersten Blick so scheint. Dem Zuschauer wird der Charakter von Emily Blunt als moralischer Kompass zur Seite gestellt. Sie ist von vielen Machenschaften genau so verblüfft wie wir als Zuschauer. Stets gewillt das Richtige zu tun, fällt es ihr immer schwerer und sie stellt zunehmend fest…

  • Snitch

    Snitch

    ★½

    Dwayne "the Rock" Johnson mal nicht als prügelnder ultracooler Alleskönner unterwegs. Trotzdem sieht er genau so aus wie immer. Liegt wahrscheinlich daran dass der Mann einfach nicht schauspielern kann. Er ist charismatisch und kommt immer sympathisch daher. Das muss man ihm lassen. Aber viel mehr ist da halt eben nicht.
    Naja, in Snitch spielt er einen bodenständigen Familienvater der cleverer ist als die komplette DEA und jeder eindimensionale Drogenboss. Der Film strotzt nur so vor Logiklöchern. Die Story ist schlecht erzählt und Spannung kommt auch keine auf.
    Abgesehen von der ganz netten Verfolgungsjagd zum Ende ist das hier ein misslungener und langweiliger Thriller.

  • The Block Island Sound

    The Block Island Sound

    ★★½

    The Block Island Sound ist ein anfangs durchaus interessanter Genremix aus Mystery, Horror und Drama. Er beginnt interessant und schafft es auch durch solide schauspielerische Leistung und guten Einsatz des Soundtracks eine Stimmung zu kreieren die mir gefallen hat. So ist das genau der Fall von Film der mir gefällt. Er ist ruhig erzählt aber dennoch spannend. Man kann versuchen zu erahnen was als nächstes passiert.

    Leider geht The Block Island Sound zum Ende hin die Luft aus. Die Auflösung…

  • 2067

    2067

    ★½

    Ziemlich belangloses und leider auch recht langweiliges Sci-Fi Zeitreise Durcheinander. Der Anfang gestaltet sich tatsächlich noch recht interessant. Die Einführung in die Welt in der Sauerstoff das wertvollste Gut der Menschheit ist, ist durchaus gelungen. Aber nach 15 Minuten geht es leider ziemlich steil bergab. Mit Beginn der Zeitreise spielt sich der Film nur noch in einem Wald und einem langweiligen Bunker ab. Spannung mag auch nicht aufkommen. Die Schauspieler sind ok, aber auch nicht mehr.
    Trotz der spannenden Grundidee geht hier leider sehr viel verloren. Lahm und vorhersehbar.

  • Bad Trip

    Bad Trip

    Keine Ahnung was das sein soll. Nach 15 Minuten ausgemacht.
    Synchronisiert wie ne Trash-Comedy aus den 90ern. Das hat mir leider von Anfang an so dermaßen wehgetan dass ich nach kurzer Zeit ausschalten musste.

  • Stuber

    Stuber

    ★½

    Stuber aus dem Jahr 2019 ist eine Buddy Komödie in der Dave Bautista einen Cop spielt der nach ner OP quasi nichts mehr sehen kann. Daraufhin ordert er sich nen Uber Fahrer der ihn bei... blablabla
    Scheißegal. Das Wichtigste für fast jeden Gag und die ganze Story ist das Dave Bautista nichts sieht. Und das ist schlicht und ergreifend dämlich. Jede dieser Szenen wo er dann irgendwo rumstolpert sind gnadenlos unlustig und meist noch peinlich schlecht gespielt. Das ist ansich…

  • Prisoners

    Prisoners

    ★★★★★

    Es gibt wahrlich nur sehr wenige Filme die ich als nahezu perfekt bezeichne. Denis Villeneuve hat mit Prisoners aber ein Meisterwerk erschaffen. Ein Film der von Anfang bis Ende stimmig, spannend und grandios inszeniert und gespielt ist. Jede Szene, jeder Dialog und jedes kleine Detail hat seine Daseinsberechtigung und fügt sich der tollen Geschichte. Dazu gibt's von allen Schauspielern Höchstleistungen.
    Grandioser Film den man gesehen haben sollte. Wahnsinnig gut.

  • The Climb

    The Climb

    ★★★★

    Ei kleiner aber verdammt feiner Film über eine außergewöhnliche Freundschaft zwischen zwei Männern.
    The Climb ist eine wunderbar inszenierte und toll gespielte Tragikomödie, die ganz tolle Kameraarbeit bietet. In sehr langen Einstellungen sehen wir über mehrere Jahre wie sie das Verhältnis der beiden weiterentwickelt. Die Hauptdarsteller machen einen tollen Job und tragen jede Szene des Films und spielen ihre Rollen absolut glaubwürdig. Ich mochte den weirden Humor sehr.
    The Climb ist ruhig erzähltes Indie-Kino. Hat mir echt gut gefallen.