Underwater ★★★½

In einer Szene heißt es:
"Was ist das Schlimmste an einer Achterbahn?" Die Warteschlange."
Dies scheint Regisseur William Eubank persönliche Meinung zu sein, denn Underwater verschwendet keinerlei Zeit und geht nach knapp 3 Minuten mit der ersten Action Sequenz los.

Creature Horrorfilme wie dieser machen mir einfach Spaß, weil sie den Schwerpunkt auf Unterhaltung legen, da sind mir die Schwächen vergleichsweise egal bzw. fallen nicht derart ins Gewicht.
Keiner der Charaktere hat Ecken und Kanten, Kristen Stewart zieht den Taucheranzug, auch in einem apokalyptschen Szenario, lediglich in Unterwäsche an ( nicht schlimm, nur halt bekloppt), T. J. Miller existiert rein für den comic relief und last but not least ist Underwater schlichtweg vorhersehbar.

Was der Streifen in meinen Augen gut macht, ist eine beklemmend klaustrophobische Stimmung zu erzeugen und das Tempo immer hoch zu halten.
Der Clou des Films ist allerdings das Monster, zu viel verraten möchte ich natürlich nicht, gebe euch allerdings mit auf den Weg, dass ihr hinterher Underwater und H. P. Lovecraft googlen solltet.

Oder einfach diesen Artikel lest:
Klick

Chris liked this review