Tino Hahn

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  • In the Absence

    In the Absence

    ★★★★½

    Beim Untergang der südkoreanischen Passagierfähre MV Sewol sind rund 300 Menschen ertrunken, hauptsächlich Schulkinder. „In the Absence“ (nominiert für den Oscar als Beste Kurz-Dokumentation in 2020) zeigt nahezu ausschließlich Echtzeit-Aufnahmen der sinkenden Fähre, unterlegt von Funksprüchen von völlig überforderten und verzweifelten Ersthelfern, die auf zögerlich und inkompetent agierende Offizielle der zuständigen Behörden prallen, die von ihrer eigenen Bürokratie überfordert scheinen.

    In Echtzeit wird gezeigt, wie die Gefahr noch geleugnet wird, während bereits die ersten Menschen sterben und auch als nahezu…

  • The Dead Ones

    The Dead Ones

    Keine Ahnung, was bei Film School Rejects los war, als sie diesen Film zum besten Horrorfilm von 2019 ernannt haben. Vermutlich eine Lobotomie.

    "The Dead Ones" ist ein überambitionierter Hybrid aus "The Breakfast Club", "Elephant" und "Silent Hill", der seine kontroverse Story immer wieder selbstzweckhaft ausschlachtet und diese Mischung aus Schulmassaker und Geisterhorror zu genau dem macht, wonach es klingt: eine schlechte Idee.

    Was The Dead Ones aber durchaus gelingt: Ein Gefühl von völliger Desorientierung zu kreieren und ein paar…

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  • Uncut Gems

    Uncut Gems

    ★★★★½

    Wenn man Kohlenstoff enormen Druck aussetzt, dann wird ein Diamant daraus. Wenn man einen Menschen enormen Druck aussetzt, dann wird Howard Ratner in Uncut Gems daraus: Wie ein moderner Hans im Glück steht er ständig unter Strom, vollgepumpt mit Adrenalin und getrieben von der (Sehn)sucht nach Anerkennung.

    Ratner hat Überlebensinstinkte wie eine Ratte, ist unverwüstlich wie eine Kakerlake und nervtötend wie ein unablässig kläffender Chihuahua. Sein Leben ist ein einziges Telefonklingeln, eine unablässige Kaskade an gebrochenen Versprechen, eine erdrückende Menge…

  • Star Wars: The Rise of Skywalker

    Star Wars: The Rise of Skywalker

    ★★½

    Satz mit X-Fighter: Das war wohl nix leider.

    Die First Order wird in die BWL-Bücher eingehen als komplett inkompetentes Unternehmen, das trotz mehrerer Finanzierungsrunden und Rückkehr des alten CEOs an sich selbst scheitert. Rey und Co. stolpern durch die gesamte Handlung mit mehr Glück als Verstand, denn der nächste Deus Ex Machina ist immer nur einen Lichtsprung entfernt. 

    Sowas kommt dabei raus, wenn man einen verzweifelten Versuch unternimmt, verprellte Fans zurückzugewinnen. Denn nur dann hat man auch den Mut, eine Handlung hinzuklatschen, bei der abseits von Fanbefriedigung irgendwas Sinn ergibt.