Lamb

Lamb ★★★

Irgendwie sah der wie ein typischer A24 Film aus, natürlich schonmal ein Qualitatsmerkmal.
Der Trailer zeigte auch schon deutlich, dass man hier ein Slow Burner erwarten kann. Speziell der Aufbau war etwas behäbig.
Die Prämisse ist aber halt auch einfach mega interessant. Ohne es auszusprechen merkt man direkt der Hauptdarstellerin an, dass etwas in der Vergangenheit wohl passiert sein musste
Sie nimmt fast manisch das neue "Kind" an. Was ebenfalls sehr interessant ist, ist der Fakt das nun zwei Mütter um das Kind kämpfen.
Wie der Film auch das Kind inszeniert ist wirklich faszinierend, denn es hält sich erstmal sehr bedeckt. Es ist irgendwie dann so toll zu sehen, wie viel Kraft Ihnen das Kind gibt, in der Zeit fast ein Feel Good Movie.
Lamb hat echt einige Ebenen.
Natürlich hat der Film teils unfassbar schöne Bilder, aber habe ich bei dem Setting auch erwartet.
Hatte auch ein wirklich sehr starkes Ende.

Lamb wirkt wie Elevated Horror, hat aber zu wenig Horrorszenen. Er bietet viele Horroranleihen zieht diese aber nicht durch.
Funktioniert als atmosphärisches Drama, hat jedoch Potential verschenkt mehr in die Richtung Horror zu gehen.

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