Underwater ★★★

Viele mögen Kristen Stuart, trotz Twillight. Nun, ich gebe mir Mühe, sie anders zu sehen. Aber sie zieht ihr Ding mit dem Imagewechsel aktuell konsequent durch. In Charlies Angels fand ich sie nicht so berauschend, das lag aber am Film an sich, ich glaube da kann sie nichts dafür.

Hier in Underwater, was quasi eine Art "Alien" nur nicht im Weltall sondern eben "Underwater" ist, verkörpert sie die Ripley, wenn man so will.

Und das macht sie ausgesprochen gut. Man kauft ihr das total ab. Tot ihrer Stärke und den sonstigen Fähigkeiten, merkt man dennoch eine gewisse Verletzlichkeit und sie wirkt nicht wie ein "Mannsweib" sondern bleibt dennoch sher weiblich. Und das nicht nur, weil die Frauen ständig nur in Unterwäsche herumlaufen in dem kalten Wasser.

Der Film beginnt direkt mit Action. Keine große Einführung, was das alles hier ist, wie toll da alle wohnen und wie sie arbeiten. Das sieht man gar nicht. Der Film fängt direkt mit der Katastrophe an und ab da gilt es, sich irgendwie zu retten.

"Underwater" wird gerne mit "Sphere" verglichen. Da kann ich in Teilen zustimmen. Underwater ist in manchen Passagen, deutlich besser umgesetzt als "Sphere". Das Buch damals auf das "Sphere" basiert, war früher eines meiner Lieblingsbücher und ich habe mir immer eine adäquate Umsetzung gewünscht.

Hier in "Underwater" kommt die Klaustrophobie unter Wasser und in der Anlage, sehr gut zur Geltung. Der Zusammengewürfelte Trupp, welche sich versucht zu retten, ging mir nicht zu sehr auf die Nerven. Ansonsten hat man ja immer einen, welcher alles Doof findet oder Cholerisch herumschreit und durch irgnd einen Blödsinn alle in Gefahr bringt.

Hier habe ich allen abgenommen, dass sie bevor sie auf dieser Unterwasserstation eingesetzt wurden, wirklich mal dafür eine Art Trainigsprogramm durchlaufen haben und wussten worauf sie sich bei einer derartigen Tätigkeit einlassen. Gerade bei den späteren Alien-Ablegern wie "Prometheus", ging mit die Crew immer gehörig auf den Sack. Dies war hier nicht der Fall,

Der Rest ist Standardware. Menschen sterben nacheinander. Menschen scheinen Tod, sind es dann doch nicht. Jemand opfert sich für das Team. Herumliegende Leichen erschrecken jemanden. Das Setdesign war aber wirklich gut und falls es CGI-Wasser gab, ist es mir nicht negativ aufgefallen.

Mit 90 Minuten hat der Film auch eine gute Länge. Mehr hätte nicht sein müssen. Anders als bei Twillight oder den neuen Charlies Angels, kann ich mir hier vorstellen, den Film noch mal anzuschauen.

Note 3
6 von 10

David liked these reviews