• The Quiet Man

    The Quiet Man

    ★★★½

    After my one-week trip to Ireland and Northern Ireland in September, I wanted to see The Quiet Man.
    John Ford captures the landscapes of Ireland as magnificent as he does it with the deserts and plains of the American West and Monument Valley in his Westerns. I would almost call this film a slight Neo-Western, if you think of typical themes of the Western genre, such as individualism, violence and protagonist dealing with his actions and events of the past.…

  • Love in the City

    Love in the City

    ★★½

    Ranking of the six segments:

    Marriage Agency (Federico Fellini) - 6/10
    Attempted Suicide (Michelangelo Antonioni) - 6/10
    Paid Love (Carlo Lizzani) - 6/10
    Paradise for Three Hours (Dino Risi) - 5/10
    Story of Caterina (Francesco Maselli / Cesare Zavattini) - 5/10
    Italians Stare (Alberto Lattuada) - 5/10

  • Interstellar

    Interstellar

    ★★

    Perhaps it is because I am currently watching The Twilight Zone, but I think Interstellar feels like having five different episodes of Rod Serling’s series thrown together, compressed and converted into a less mysterious, but much, much, much longer film. The cinematic result is as immodest and over the top as this introducing sentence sounded, although admittedly I would not have expected anything else from Christopher Nolan.
    I’m not sure if I really understood anything of the story, so I…

  • Bringing Up Baby

    Bringing Up Baby

    ★★★★½

    „Bringing Up Baby“ ist eines der größten Durcheinander, welches in den 1930ern auf amerikanischen Leinwänden gezeigt wurde. Regisseur Howard Hawks verband für seinen Film die Eigenschaften früherer Klassiker der Screwball-Komödie miteinander, die Verschmitztheit aus „It Happened One Night“ (1934), den Humor aus „The Thin Man“ (1934) sowie das Chaos aus „My Man Godfrey“ (1936), und schmiedete daraus den vielleicht gelungensten Vertreter dieses Genres. Für das Endergebnis ist allerdings nicht allein Hawks verantwortlich, der hiermit seinen für mich Stand jetzt besten…

  • La Chinoise

    La Chinoise

    ★½

    Ich möchte vorab sagen, dass "La Chinoise" (1967), für mich der zweite Godard nach "Une Femme est une femme" (1961), meine Vorfreude auf weitere Filme des Regisseurs in keinster Weise bestärkt hat. Es sollte jedoch auch erwähnt werden, dass diese beiden zu seinen experimentelleren Werken zählen und ich eventuell unglücklich begonnen habe. Das macht es aber nicht besser, dass "La Chinoise" eine der anstrengendsten Filmerlebnisse war, die ich überhaupt hatte, und ich mich nicht daran erinnern kann, jemals zuvor freiwillig…

  • One, Two, Three

    One, Two, Three

    ★★★★

    Billys Komödien sind für gewöhnlich ein fröhliches Durcheinander, aber ‚One, Two, Three‘ treibt das auf die Spitze, hier bekommt man das reinste Chaos zu sehen. Seine Filme gehören ohne Frage zu den witzigsten der Studioära Hollywoods und auch hier, in diesem Werk, der den langsamen Abbruch in Wilders Karriere langsam, aber sicher einläutete, mangelt es nicht an lustigen Zitaten mit Anspielungen, mal versteckter, mal offensichtlicher. Die nach meinem Empfinden beste und komischste Szene ist die im Grand Hotel Potemkin: der…

  • The Big Sleep

    The Big Sleep

    ★★★★

    Ich wusste, was mich erwartet. Bereits häufig hatte ich gehört, wie 'The Big Sleep' im Zusammenhang mit seiner verwirrenden Story erwähnt wird. Und ich wurde keinesfalls enttäuscht, der von Humphrey Bogart gespielte Detektiv Philip Marlowe ist in einem mysteriösen Fall einem Labyrinth aus Hinweisen ausgesetzt.

    Hervorzuheben sind die gänzenden Dialoge, wo man bereits eine Verbindung zu anderen Howard-Hawks-Filmen erkennen kann. Als Regisseur einiger Screwball-Komödien kannte er sich aus mit schlagfertigen und spitzzüngigen Dialogen, die eben nicht nur in seinen Werken…

  • The Cremator

    The Cremator

    ★★★★

    Bereits vor dem Vorspann beginnt "Der Leichenverbrenner" auf eine düstere, bizarre, aber auch lockere, verspielte Art. In den kommenden anderthalb Stunden wird der Film noch makaberer und der absurde Humor zunehmend unterschwelliger. Vielmehr wird man in diesem surrealistischen Werk einige schockierende Szenen finden.
    Der starke Einfluss des Deutschen Expressionismus sowie Alain Resnais' frühen Filmen "Hiroshima Mon Amour" und "Letztes Jahr in Marienbad" ist kaum zu übersehen, was besonders in den ungewöhnlichen Schnitten, den plötzlichen Ortswechseln und den ausgefallenen Kameraeinstellungen und…

  • The Birds

    The Birds

    ★★★½

    "Die Vögel" ("The Birds", 1963) war im September 2019 mein erster Hitchcock-Film und ist auch einer der Titel, die einem bei dem Regisseur als erstes einfallen. Deshalb nahm ich erst jetzt wahr, wie untypisch dieser Klassiker eigentlich für den Briten war. Im Mittelpunkt steht nicht der Mord eines Psychopathen, sondern unerklärliche Vogelangriffe. Ein Tierhorrorfilm von Hitchcock muss bei Erscheinen vor sechzig Jahren ungewohnt gewesen sein und dadurch, dass ich mittlerweile nahezu seine gesamte Karriere nacherlebt habe werde ich weiterhin nicht…

  • Psycho

    Psycho

    ★★★★★

    "Psycho" (1960) hat für mich eine besondere Bedeutung, da er es war, der mich zu Hitchcock brachte und dazu anregte, im Allgemeinen mehr ältere Filme anzusehen. Der Thriller ist düster, bedrohlich und schockierend, und das nicht nur aufgrund der zwei, drei Jumpscares, sondern viel mehr wegen der durchgängigen, mysteriösen Atmosphäre. Dies gelang Hitchcock mithilfe der über dreißig Jahre zuvor in Deutschland erlernten Methoden, wie das für den Expressionismus der 1920er typische Zusammenspiel von Licht und Schatten.
    Das wohl bekannteste Werk…

  • North by Northwest

    North by Northwest

    ★★★★½

    "Der unsichtbare Dritte" ("North by Northwest", 1959) hatte einen unverkennbaren Einfluss auf die frühen James-Bond-Filme der 60er-Jahre. Das spiegelt sich im Humor und den Leitmotiven der Agentenreihe wider. Tatsächlich waren Cary Grant und Alfred Hitchcock auch beide mal für einen, wenn auch verschiedene Bond-Filme im Gespräch - als erster Darsteller von 007 in "Dr. No" (1962) und als Regisseur für "Thunderball" (1965).
    Dieser Thriller hat eine absurde Story ohne Logik, allerdings liegt der Unterhaltungswert unter anderem hier. Der Film nimmt…

  • Vertigo

    Vertigo

    ★★★★★

    Der an Höhenangst leidende Polizist John 'Scottie' Ferguson kommt der Bitte eines früheren Schulfreundes nach, dessen Ehefrau Madeleine zu beschatten. Mr. Elster macht sich Sorgen um seine Gattin, da er vermutet, sie sei vom Geist ihrer verstorbenen Urgroßmutter Carlotta Valdes besessen.

    "Vertigo" (1958) hat mich beim ersten Mal schon so stark gepackt wie kein anderer Film zuvor und seitdem. Noch lange dachte ich sehr regelmäßig, mindestens wöchentlich, über ihn nach. Mit keinem zweiten Film hatte ich eine vergleichbare Erfahrung wie…