Underwater ★★★½

Underwater nimmt einen schon in seinen ersten Minuten mit auf eine gleichermaßen actiongeladene wie stimmungsvolle und vor allem spannungsreiche Horrortour auf einer Unterwasser-Bohrstation, die dem Untergang geweiht ist.

Dabei suhlt sich der Streifen durchweg im Fahrwasser von Filmen wie Deep Star Six, Leviathan, Alien und sogar ein wenig Dead Space, tut dies aber so konsequent kompetent, dass man gerne gewillt ist, darüber hinwegsehen. Kompetent und sympathisch ist hier neben der Inszenierung auch die Gruppe an Überlebenden, die sich erfreulich geschickt anstellt und eigentlich durchweg nachvollziehbar handelt.

Optisch weiß Underwater seine Reize ebenfalls gewinnbringend auszuspielen. Die engen Gänge im leichenblassen Zwielicht, die allgemein spürbare Bedrohung im Nacken und einige ziemlich heftige Gewaltspitzen sorgen für wohligen Thrill. Ganz zu schweigen von einem tollen Creature-Design, das viele Fans eines bestimmten Schriftstellers sehr erfreuen dürfte.

Für manche mag Underwater vielleicht nur ein Rip-Off bekannter Genre-Größen sein, für andere und mich ist er hingegen ein Genrehighlight, dass man sich nicht entgehen lassen sollte. Und das nicht zuletzt aufgrund einer wieder einmal wundervollen Kristen Stewart.

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