Feed

Feed ★★½

Ist schon etwas her, das ich einen Film gesehen hab, der mich angeekelt hat, aber hier war das nach langem mal wieder der Fall.

Schwimmt etwas im Fahrwasser von "Sieben", denn es dreht es um einen Polizisten, der eine Webseite entdeckt, auf der Frauen zu Tode gefüttert werden. Sogenannte "Feeder" Mesten diese so lange, bis sie ein Rekordgewicht auf die Waage bringen und nichts mehr ohne diesen machen können. Nachdem immer mehr Frauen verschwinden, beginnt die Jagd auf den Inhaber der Webseite der zugleich auch der Oberfeeder.

Loben muss man auf jeden Fall Alex O'Loughlin der hier als Feeder eine seiner ersten Rollen bekommt hat und wirklich alles gibt. Da wird die 600 Pfund Frau mal eben mit Ketchup und Senf eingerieben, während man auf ihr rumrutscht und sich ordentlich einen von der Palme wedelt.

Sonst passiert aber sehr wenig allem voran das Privatleben vom Cop interessiert wirklich niemanden. Denn die meisten Charaktere hier sind haben ordentlich einen weg womit Sympathie schon mal ausbleibt.

Am meisten macht da wirklich noch das Finale her, obwohl der Anfang ebenso eine schön eklige Szene bietet.

Bleibt aber am Ende zu viel gewollter Ekel statt eine gut geschriebene Story oder Spannungshöhepunkte zu bieten.

Jetzt muss ich aber erst mal was essen.