Home Alone

Home Alone ★★★★

Klar, Kevin ist schon ein richtig nerviger kleiner Scheißer. Aber das Drumherum ist einfach immer wieder schön. Der rührende Nebenplot um den Kinderschreck, der sich als lieber, alter Mann entpuppt. Die Odyssee auf die Kevins Mutter sich begibt um wieder zu ihrem Sohn zu gelangen.

Mir ist dieses mal besonders aufgefallen wie toll Catherine O'Hara hier spielt - ihre Gesichtsausdrücke und kleinen Gesten sind der Hammer. Dazu John Candy als Gus Polinski - der Polkakönig des mittleren Westens mit 623 verkauften Platten. Die Tarantel. Und natürlich die Feuchten Banditen - Harry und Marv.

Und dann erst das Finale, auf das sich vermutlich jeder am meisten freut. Es ist so herrlich, mit welcher Spielfreude Joe Pesci und Daniel Stern sich durch Kevins Haus der 1000 Qualen kämpfen. Hut ab auch für ihre Stuntleute, die sichtlich alles geben haben. Und Hut ab für Kevin, der in Rekordgeschwindigkeit alle Spuren des von ihm angerichteten "Blutbad“s äußerst gründlich verwischt hat.

Was soll ich da noch groß sagen, außer...

„Lieber Gott, bitte segne diese nahrhaften Mikrowellen Makaroni mit Käse und die, die sie mir so billig verkauft haben.”

glimmermans paramilitärische Weihnachten 2020

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