Underwater ★★★½

Underwater ist einer dieser typischen Filme, die in der Regel & typischer 80er Jahremanier auf der Erfolgswelle größerer Produktionen mitschwimmen. Er ist in seiner Action, direkt und klar strukturiert, hält sich nicht lange mit irgendwelchen pseudo-wissenschaftlichem Mambo-Jambo auf und die Charaktere sind genau soweit entwickelt, dass wir mit ihnen mitfiebern können.

Das hört sich erst einmal recht negativ an, ist aber in allen Punkten positiv hervorzuheben. Statt wie in Filmen ähnlicher Couleur erst einmal eine halbe Stunde mit Einführungen zu verbringen, die am Ende des Tages der Action wegen eh unter den Tisch fallen, wirft uns Underwater sofort & ohne Vorwarnung ins Geschehen.
Und das ist wirklich großartig, denn gebaute Sets die nach und nach geflutet werden, mit einer Spannungskurve die sich stetig aufbaut, und im Gegenzug kaum abfällt sind die größten Stärken des Films.

Einzig das Creature Design fand Ich mehr als gewöhnungsbedürftig, hier hätte es gerne etwas originelleres sein dürfen. Aber sei es drum, denn das Rad neu erfindet dieser Film eh kaum.
Ansonsten gibt es eine wie immer hervorragende Kristen Stewart zu bestaunen, die die Aufgabe hat den Film alleine zu schultern und dies auch wie gewohnt schafft.

Fazit : Wer auch nur das kleinste Faible für Unterwasser/Monster Szenarien hat, sollte sich den Film noch schleunigst im Kino anschauen.

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