Underwater ★★½

"Underwater no one can hear you scream"
Die Optik von "Underwater" ist sicherlich nicht zu verachten und Kristen Stewart legt sich ordentlich ins Zeug und man merkt ihr an, dass sie mehr drauf hat, als die zerbrechliche Naive (in "Twilight") zu verkörpern, und das hat sie auch schon mehrfach bewiesen (wie in "Clouds of Sils Maria" oder "Still Alice"). Trotzdem behält man eine gewisse Distanz zu dem Geschehen. Wir werden schon nach den ersten Filmminuten in ein Katastrophenszenario geschmissen, ohne dass man die Charaktere wirklich kennen lernt oder etwas Interessantes über die Forschungsstation erfährt. Das versucht der Film im späteren Verlauf teilweise nachzuholen. Doch gerade das sind hier die größten Schwachpunkte. Die Figuren bleiben eindimensional, die Dialoge platt und jeder noch so kleine emotionale Moment wird mit einem coolen Spruch abgewürgt. Spannung kommt leider kaum auf, da einiges an "Underwater" ziemlich vorhersehbar ist, wie die zahllosen Jump-Scares, die man des öfteren schon meilenweit kommen sieht und im Endeffekt dann auch der ganze Plot. Immerhin ist das Ganze bei seiner knackigen Laufzeit von ca. 90 Minuten und dank der Optik hin und wieder recht kurzweilig und nett anzuschauen. Die Referenzen an z.B. "Alien" und "The Abyss" sind ja nett gemeint, erinnern aber daran, dass es in diesem Genre-Sektor wesentlich bessere Alternativen gibt.

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