Code 8 ★★★

„Code 8“ ist eine Mischung aus der Spielereihe „Infamous” und den X-Men-Filmen... in mittelmäßig.
Connor Reed (Robbie Amell) gehört mit seinen ’elektrischen Fähigkeiten’ zu den 4% der Weltbevölkerung, die Superkräfte habe.
Doch da Menschen mit diesen speziellen Fähigkeiten von der Gesellschaft, der Regierungen und deren Gesetze unterdrückt werden, haben es Connor und seine Mutter, Mary Reed (Kari Matchett), nicht leicht.
Mary ist zudem schwer krank und ihre Behandlung würde einiges an Geld kosten, was sowohl sie als auch ihr Sohn nicht bezahlen können.
Eines Tages bekommt Connor ein dubioses Jobangebot, woraufhin er sich einer kriminellen Truppe anschließt, deren Mitglieder so wie er Superkräfte haben.
Da haben wir auch schon das ganze Konfliktpotenzial auf einem Haufen: Menschen mit Superkräften vs. die ohne, wenig Geld, eine sterbenskranke Mutter und die Gelegenheit mit kriminellen Machenschaften viel Geld zu verdienen.
„Code 8“ leidet meiner Meinung nach darunter, dass keine dieser Ideen neu ist. Weder der Konflikt mit den Superkräften noch das Abrutschen auf die dunkle Seite. Auch die Charaktere oder die Action bieten leider nicht unbedingt etwas Neues... während des Films hatte ich die ganze Zeit, ich weiß schon alles was „Code 8“ mir erzählen möchte.
Trotzdem: die Ideen und deren Umsetzung sind zwar nicht neu, aber es war auch keine Vollkatastrophe. Die Schauspielrange der Darsteller gehen von „meh“ bis „ganz solide“ und der Film ist mit seinen 98 Minuten sehr kurzweilig.
Kann man sich also durchaus mal ansehen und für etwas über 1,5 Stunden seinen Spaß haben.
Deshalb 3 von 5 Sternen als Science-Fiction / Action-Film.

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