Underwater ★★★½

Endlich kann man „Underwater“ im Kino sehen ! Leider nur in größeren Städten... in ausgewählten Kinos... mit nur einer bis zwei Vorstellungen pro Tag... für eine Woche...
Wow. Schade, dass der Film so bei der 20th Century Fox Studioübernahme von Disney gelitten hat.
Naja... kommen wir mal zum eigentlichen Film:
„Underwater“ spielt auf einer Bohrstation am Grund des Mariannen Grabens, wo Norah (Kristin Steward) und einige ihrer Kollegen knapp ein Meerbeben überleben und nun versuchen müssen wieder lebend an die Oberfläche zu kommen.
„Underwater“ erzählt dabei eine altbekannte Geschichte und hat sonst auch nicht groß etwas Neues zu bieten. Doch was diesen Film viel eher ausmacht sind zum Einen die Charaktere und zum Anderen die Atmosphäre.
Der recht überschaubare Cast liefert hier die Reihe durch tolle Performances ab, wobei Kristin Steward ein deutliches Level über ihren Schauspielkollegen ist.
Die Atmosphäre ist auch sehr gelungen: Der Film fühlt sich durchgängig schaurig beklemmend an.

Leider war ich gerade im letzten Drittels des Films zwischenzeitlich total raus. Denn in unserer Kinoreihe saßen mehrere Leute, die ständig an ihren Handys waren, um Nachrichten zu beantworten oder Dinge zu googlen.
Das gipfelte dann darin, dass es zu einer bestimmt 10-minütigen Diskussion kam nachdem eine Kinomitarbeiterin geholt wurde, um einen der Handynutzer zu verwarnen.
Eine absolute Katastrophe für einen Film, wo es vor allem um Atmosphäre geht...
Dafür kann „Underwater“ natürlich nichts, nur leider habe ich mich im Nachhinein mehr über die Asis im Kinosaal geärgert als über den Film zu diskutieren...

Nichtsdestotrotz möchte ich dem Film wohlwollende 3½ von 5 Sternen als Science-Fiction Thriller geben.
Ich werde mir den Film auf jeden Fall sobald ich kann nochmal ansehen, um auch das letzte Drittel ordentlich schauen zu können.

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