Underwater ★★★

Underwater - Es ist erwacht

Ich habe vorher noch nie gesehen, dass im Vorspann eines Films steht, dass dieser product placements enthalten kann. Und jetzt am Ende frage ich mich: Was waren diese product placements? Es waren bestimmt welche zu sehen, aber durch die Spannung des Films, die ab Anfang vorhanden ist, habe ich überhaupt nicht auf so etwas geachtet! Der Film hat coole Drehorte, Räume, ist spannend und düster, klaustrophobisch und bedrückend! Er hat eine wirklich teilweise gruselige Atmosphäre mit Jumpscares, die zwar offensichtlich sind, einen aber trotzdem erschrecken!

Kristen Stewart trägt den Film im Alleingang. Ich bin eigentlich nicht so der Fan von ihr, aber mir waren alle anderen Rollen schlichtweg egal, es ging mir nur um sie! Der Look steht ihr übrigens tatsächlich gut, auch wenn sie immer den gleichen Blick draufhat und ihr Mund immer offen steht. Dies spiegelt dann auch schon fast alle Emotionen des Films wieder, was schon ein bisschen schade ist. Die einzige Rolle, die mir noch gefallen hat, war die von T.J. Miller, welcher die Stimmung deutlich aufgelockert hat. Aber bei einem solchen Nerd dachte ich oft: Hast du denn aus der Alien-Filmreihe rein gar nichts gelernt? Schade, dass der restliche Cast mich überhaupt nicht erreicht hat. Außer dem Plüschhäschen.

Die unterschiedlichen Kameraführungen haben mir sehr gefallen, sowie auch das Spiel mit Licht und Dunkelheit. Auch die Wesen waren beeindruckend, obwohl sie mich sehr an das Videospiel 'Resistance' und ein wenig an den ersten 'Cloverfield'-Film erinnert haben.

Irgendwann geht aber die Spannung ein wenig verloren und ab und zu hat mir auch irgendwas gefehlt. Vorhersehbar war der Film auch, aber das Ende hat mir trotzdem gefallen, auch wenn dies definitiv ein Film ist, den ich nur einmal geguckt habe und mir nicht nochmal ansehen werde.

"Manchmal muss man aufhören zu fühlen und anfangen zu handeln."

3Sterne

Gunterina liked this review