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  • The Mummy

    The Mummy

    ★★★★

    Mit Remakes ist es so eine Sache. Viele versuchten es, vielen gelang es, aber genau so viele scheiterten auch kläglich bei dem Versuch, Klassikern nach längerer Zeit wieder frisches Leben einzuhauchen. Gerade wenn es sich um Meilensteine wie Die Mumie handelt, ist der Verständnis-Grad der Zielgruppe oftmals schmaler, als es denjenigen, die den Neuversuch starten, lieb wäre.

    Nachdem Boris Karloff 1931 als Frankensteins Kreatur seinen Durchbruch im Horrorfilm feiern konnte, gelang es ihm nur ein Jahr später sich durch seine…

  • Martyrs

    Martyrs

    ★★★★½

    Erkundigt man sich nach Horrorfilmen der härteren Art, gilt Laugiers Martyrs oft als eine der ersten Adressen, um die Grenzen des Ertragbaren auszuloten. Doch anders als so manche Genrekost, lockert Martyrs diesen Grenzgang nicht mit wohltuender Unterhaltung oder derbem Humor auf. Viel mehr setzt euch der Franzose mit seinem Werk einer Erfahrung aus, die Gewalt so inszeniert, wie sie nun mal ist: bestialisch, entwürdigend und etwas, mit dem man im realen Leben lieber nicht konfrontiert werden möchte. Der Regisseur tut…

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  • Dracula Untold

    Dracula Untold

    ★★½

    Als Neuinterpretation des kultigen Blutsauger-Stoffes zeigt Dracula Untold durchaus ein paar nette Ansätze. Den mit Luke Evans gut besetzten Vlad, als Beschützer der Unschuldigen und liebenden Familienvater aus Verzweiflung in die Hände des gefürchteten Vampirismus zu treiben, wirkt im ersten Moment zumindest nicht gänzlich einfallslos. 

    Spätestens nach 30 Minuten ist allerdings jedwede Originalität verflogen und Dracula Untold verkommt zu einem unausgegorenen Hin und Her zwischen Pseudo-Historiendrama und Horror/Action-Geprügel. Sei es die fehlende Zielstrebigkeit, oder aber das mit jedem Schwertschwung spürende, eigene Ausbremsen…

  • Fantasy Island

    Fantasy Island

    ★★

    Fantasy Island beginnt mit seiner drolligen Art tatsächlich ganz unterhaltsam, wird schlussendlich aber mit jeder Minute, in der er cleverer und ernster werden will, immer dümmer. Am Ende hat sich das Blumhouse-Produkt leider schon zu früh selbst das Standbein weggetreten, ehe es seine Horror-Elemente noch gewinnbringend ausspielen könnte. Ein Schlamassel.

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  • Sword of God

    Sword of God

    ★★★½

    Wahrlich beeindruckend, wie es Regisseur Konopka schafft, seinem Drama Krew Boga, alleine durch seine furchtgebietende Bildsprache, die Affektivität waschechten Horrors einzuverleiben. 

    Mit seiner unfassbar starken Inszenierung mutiert Sword of God zu einer mystisch-bedrückenden Auseinandersetzung mit dem katholischen Kirchenwahnsinn, die die Missionierung nicht etwa durch die Abarbeitung eines historischen Leitfadens thematisiert, die Glaubensbelehrung vielmehr auf emotionaler Ebene seiner Charaktere durchschreitet. 

    Damit gelingt Krew Boga ein überaus intensives Erlebnis, das mit der Andersartigkeit, vermeintlicher Bedrohung und der Ambivalenz seiner Charaktere jongliert und dabei unglaublich viel Spielraum für Interpretationen bereitstellt.

  • Slave of the Cannibal God

    Slave of the Cannibal God

    ★★★½

    Ich kann gar nicht beschreiben, wie überrascht und irritiert ich gerade bin. Hatte ich bei Slave of the Cannibal God mit einer weiteren bedeutungslosen Kannibalen-Schlachtplatte gerechnet, entpuppt sich Sergio Martinos Streifen als überraschend hochwertiger Beitrag zur Mondo-Welle. 

    Mit Ursula Andress und Stacy Keach durchaus stark besetzt, fühlt sich Die weiße Göttin der Kannibalen deutlich mehr nach reinrassigem Abenteuerfilm an, denn nach exploitativem Kannibalen-Kino. Gerade in der ersten Hälfte nutzt Regisseur Martino überwiegend die Natur als Gefahrenquelle, lässt seine Protagonisten durch…