Dolemite Is My Name ★★★★

Eddie Murphy is back! Nach so vielen mittelmäßigen bis richtig miesen Streifen kann der Mann, der zu meinen Lieblingsschauspielern aus Filmen der 1980er gehört (allen voran natürlich wegen seiner Rollen in Die Glücksritter, Beverly Hills Cop und Der Prinz aus Zamunda), wieder glänzen! Das liegt daran, dass es hier eben nicht vordergründig um den platten (Fäkal-)Witz oder Klamauk geht, es wird eine lustige, liebevolle und rührende Geschichte nach einer wahren Begebenheit erzählt. Eddie Murphy kann seiner Figur viel Ausdruckstiefe verleihen. Natürlich ist die Sprache derb und direkt, doch hat es ja auch Sinn, da hier der interessante Werdegang von Rudy Ray Moore und die Entstehung seines von der Kritik überwiegend gehassten, von Fans jedoch kultisch gefeierten Blaxploitation-Filmes Dolemite (benannt nach dessen wichtigsten Rolle) geschildert wird. Hier werden schöne Botschaften vermittelt, zum Beispiel die Realisierung seiner Träume entgegen aller Widerstände anzustreben oder die Wichtigkeit von Freundschaften und Zusammenhalt. Dies ergibt dann einen Film, der in seiner Art sehr an The Disaster Artist erinnert und gleichsam beeindruckt. Neben Murphy glänzen auch die Nebenfiguren, wie zum Beispiel Wesley Snipes als aufgeblasener Regisseur oder Da'Vine Joy Randolph als die gute Freundin Lady Reed. Ach ja, Bob Odenkirk (bekannt als Saul Goodman in Breaking Bad und Better Call Saul) und Snoop Dogg (der den "Paten des Rap" zu seinen Idolen zählen soll) bekommen hier ebenfalls ihre jeweils markante Screentime. Ein wirklich großartiger Film. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Comeback, Eddie!

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