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  • The Cat o' Nine Tails

    The Cat o' Nine Tails

    Fünf Beobachtungen zu Dario Argento

    1. Die Filme von Dario Argento spielen nicht an Orten. Genauso wenig sind diese Schauplätze nur Kulissen, die als solche einfach zu durchschauen wären. Argentos Filme suchen sich die nicht-Orte, die Nischen zwischen dem Realen und dem Traumhaften. Sie sind Labyrinthe der Wahrnehmung, Rätsel, Gefängnisse, Wüsten der modernen Leere. Sie spielen in tunnelhaften Opern, vor träumerischen Nightclubs, bizarren Appartements, verwinkelten Tanzschulen, verlassenen Villen in denen schreckliche Geheimnisse in eingemauerten Zimmern schlummern. Es wurde oft Hingewiesen…

  • Porco Rosso

    Porco Rosso

    ★★★½

    Hayao Miyazakis Filme werden oft auf einen sehr kleinen gemeinsamen Nenner heruntergebrochen: Auf die Naturpoesie, die ökologische Parabel; zu schemenhaften Erzählungen bürgerlichen Glücks lesen und schauen sich die vielen Essays und Thinkpieces zum Werk des großen japanischen Regisseurs im schlechtesten Fall. Dabei sollte erwähnt werden, dass alle Filme Miyazakis, auch die unaufdringlichsten, entspanntesten, grundsätzlich natürlich auch immer von Konflikten erzählen. Meist erzählen sie von den Konflikten des Einzelnen mit seiner Umwelt, von der steten Veränderung einer Welt, die keinen Halt…

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  • Babes in Toyland

    Babes in Toyland

    ★★★

    Wirklich kein uninteressanter Film. Laurel und Hardy sind wohl die Komödianten der 20er, die den undankbarsten Platz in der Filmgeschichte abbekommen haben. Ihre Namen strahlen weder so hell wie die von Keaton und Chaplin, noch haben sie kaum den Status des "Geheimtipps", des übergangenen Genius für sich beanspruchen können wie etwa Harold Lloyd oder die Marx-Brothers. Wenn sie denn mal zur Sprache kommen, scheinen sie oft als handzahm und mit den Werten des Bürgertums weitgehend konform gehend gesehen zu werden.…

  • The Blair Witch Project

    The Blair Witch Project

    ★★★★½

    Die Dichotomie, die dem Horrorfilm seit jeher maßgeblich sowohl Form als auch Inhalt verleiht ist die des Sehens und nicht-Sehens. Es geht im Horrorgenre sei es im Film, sei es in der Literatur um das Verborgene, das Andersartige, das Unbekannte. Und um seine zwiespältige Wirkung: Um sein Grauen, genauso wie um seine Anziehungskraft. Das Blair Witch Project ist ein wahrhaft zerrissener Film und er ist ein Film der diese Zerrissenheit durch all seine Gestaltungsmittel nach außen trägt. Bild und Ton,…