Wolfen

Wolfen ★★★★

„Whittington: Hey, nobody ever thinks about the Head. During the French Revolution, when they chopped Heads off they'd pick them out the Basket and look then in the Face! Most went out right away, in Shock. Every fifth Head or so was alive. Wide awake... Eyes blinking, Mouth trying to say something.
Dewey: Yeah, sure.
Whittington: The Brain can live without Oxygen for more than a Minute. That's a long Time, Buddy Boy. How'd you like to see your own Body and know you're dead?“

Hat eeewig gedauert eine deutsche, bezahlbare DVD von "Wolfen" zu kriegen aber Ebay sei Dank, konnte ich tatsächlich ne neue Blu Ray steigern, Yeehaw!

Was soll ich sagen, der Film ist geil, vor allem, weil er nicht immer die üblichen Wege geht.
Hab eher mit einem Jack the Ripper Werwolf-Streifen gerechnet, war aber am Ende dann Cop-Thriller, Wolfs-Horror und Öko-Botschaft in einem, ziemlich cool!

Die Story ist hierbei nicht das besondere, wenn man schon 1-2 Vertreter der oben genannten Genres gesehen hat, klatscht es zusammen und Ihr habt die Handlung, was gleichzeitig das größte Problem des Films ist... er ist nämlich viel zu lang.
Es wirkt etwa so, als gab es zwar ein Brainstorming, man hat dann aber einfach ALLE Ideen verwertet.
Führt zwar zu ein paar faden Passagen, der Erzähl-Flow stimmt aber die meiste Zeit und auch die Atmosphäre ist nicht zu verachten!

Bei den Sets hat man sich nicht lumpen lassen, Budget war offenbar mehr als genug vorhanden!
Kirchenruine, Autopsie-Labor, Zoo, Polizeiräumlichkeiten und und und.
Alles davon sieht Top aus und mit Hilfe eines fähigen Kameramanns wird das alles auch richtig in Scene gesetzt!

Effekte sind allesamt Praktischer Natur mit herrlichen Blut-Exszessen und Körperteilen, die umherfliegen!
Wölfe, die Leuten den Kopf abbeißen sieht man glaub ich immer gerne!
Bei den wilden Vierbeinern hat man tatsächlich auf dressierte Exemplare gesetzt, zwar wird sich das meiste davon für den Schluss aufgespart (davor sieht man alles in der Ego-Perspektive im Negativ-Bild was die Wuffis treiben, sieht mega aus!), aber dann wird ja mal richtig angegeben!

Der Cast war auch in Ordnung, Albert Finney war mir zwar etwas zu sehr Klischee-Badass-Cop, Marke Klugscheißer und Hobbyalkoholiker aber je länger das ganze dauert, umso mehr taut er auf, hatte es schon mit größeren Unsymphaten zu tun!
Außerdem waren mir Indianer selten SO unheimlich, heilige Scheiße!

Nicht nur Tier-Horror mit Botschaft, sondern auch cooler Cop-Thriller in New York.
Bietet neue Ideen und setzt die bekannten 1A um, einzig die Lauflänge muss ich negativ ankreiden, da hätte man schon noch was machen können!
Klare Guckempfehlung!

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