Scream

Scream ★★★★

Horrorctober 2020
Film #11: Scream

12 Jahre nachdem Wes Craven seinen ersten großen Kassenschlager A Nightmare on Elm Street (Budget: 1,8 Millionen USD; Box Office: 57 Millionen USD) in die Kinos brachte, schlug er mit Scream 1996 erneut zu (Budget: 15 Millionen USD; Box Office: 173 Millionen USD) und sowohl die Kritiker, als auch die Kinogänger waren begeistert und Craven erlangte soeben mit einem weiteren Film Kultstatus. Dieser wendete hier im Endeffekt das typische "Slasher-Prinzip" von so Filmen wie z.B. Halloween oder natürlich auch A Nightmare on Elm Street an, das kreischende Teenies, einen mysteriösen Killer, Sex und eine menge Blut beinhaltet. Anders als die meisten Slasher nimmt sich Scream dabei aber nicht todernst, sondern nimmt viel mehr ein ganzes Genre auf den Arm, was eine erfrischende Abwechslung ist. Mit einer gewissen Metaebene bietet dieser Film also etliche Anspielungen an sowohl Cravens Klassiker von '84 und seine etlichen Fortsetzungen, als auch an andere Kultfilme, was nicht selten für ein kleines Schmunzeln bei mir gesorgt hat. Mit Neve Campbell, Courteney Cox, David Arquette und Co. holte sich Craven ein paar zu dem Zeitpunkt noch sehr unbekannte Jungdarsteller mit an Bord, die einige enorm sympathische Figuren zum Leben erwecken. Allen voran Sidney (Campbell) und Dewey (Arquette) habe ich schon jetzt sehr in mein Herz geschlossen. Die Kills seitens Ghostface sind gewohnt kreativ, sein FSK 16-Rating hat dieser Film redlich verdient und der Score von Marco Beltrami ist ein wahres Fest für die Ohren. Wer Scream bisher also noch nie gesehen habe sollte und ein Fan von Horrorfilmen bzw. Slashern à la Halloween und Co. ist, sollte dies schleunigst ändern. Denn Scream gilt nicht zu Unrecht als einer DER Filme seines Genres!

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