Enola Holmes ★★★★

Als großer Fan der Geschichten rund um Sherlock Holmes, sowohl in Textform oder aber auch als Film oder Serie, war ich recht gespannt auf Enola Holmes und kann sagen, dass ich nicht wirklich enttäuscht wurde. Angeführt von Millie Bobby Brown, die ich außer in Godzilla: King of Monsters noch nirgends gesehen habe, mir aber trotzdem hier als Hauptdarstellerin sehr gut gefallen hat, zeigt der Cast eine aus meiner Sicht ziemlich gut Leistungen. Sam Claflin als schmierig-arroganter Mycroft fand ich ebenfalls gut. Allerdings fand ich Henry Cavill als Sherlock Holmes, der nach Robert Downey Jr. und Benedict Cumberbatch ein weiterer großartiger Darsteller für den Detektiv innerhalb der letzten 12 Jahre ist, noch besser. Generell würde ich von dieser Version des Sherlock Holmes gerne mehr sehen. Die Geschichte war über die 2 Stunden Laufzeit recht unterhaltsam, auch wenn der Film durchaus ein paar Minuten kürzer hätte sein können und auch etwas mehr auf das Durchbrechen der vierten Wand verzichten können. Auch technisch empfand ich ihn als gelungen. Die Settings sehen schön aus, allerdings sieht man doch häufig, dass sie auch am Computer enstanden sind. Die Filmmusik ist zwar nichts besonderes, fällt aber auch nicht negativ auf.

Alles in allem ist Enola Holmes ein Film, der gute Unterhaltung und auch gute Darsteller bietet, aber auch nicht die größte Offenbarung ist. Für die Zukunft hoffe ich allerdinhs, dass es entweder eine Fortsetzung gibt oder ein Spin-Off mit Henry Cavills Sherlock Holmes.

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