The House of the Laughing Windows ★★★★★

Horroctober 2019

Avatis Giallo "The House with the Laughing Windows" gehört zu den Filmen, die es wirklich unheimlich geschickt anstellen, durch ihren langsamen Aufbau Atmosphäre zu kreieren. Diese ist durchgängig und bereits zu Anfang vorhanden und treibt den Zuschauer dazu an, mit den Charakteren, die eine für das Genre nicht selbstverständliche Tiefe besitzen, mitzufiebern, ja auf jeden einzelnen Hinweis zu hoffen, der das große Mysterium um den "Painter of Agony" weiter aufbröseln könnte. Und auch wenn die Erklärungen die das letzte Drittel des Filmes bietet gar nicht mehr so geerdet scheinen, wie der Film es noch anfangs ist, sondern eher das Gegenteil verkörpern, so fügen sie sich doch perfekt in das Gesamtbild ein. Und dann gibt es eben ein paar Momente der Realisation, die staunen lassen, und, gerade in den letzten 20 Minuten, Momente, die spannungsvoll und gnadenlos an den Sitz fesseln.
So geht Giallo, so geht Mystery, so geht Horror.

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