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  • Midsommar

    Midsommar

    ★★★★½

    Der Film ist wirklich eine großartige Überforderung. Alles prasselt und klatscht auf einen herein, dass sich gerne auch mal ein Schwindelgefühl einstellt. Als Publikum teilt man fast schon die Hilflosigkeit der amerikanischen Touristen. Dass es ziemlich offensichtlich ist, worauf Midsommar hinausläuft, macht das Ganze nur noch intensiver. Asters zweiter Kinofilm ist ein Werk, dass so betörend und anregend geraten ist, dass es die Sinne betäubt. Midsommar ist fast schon ein sensorisches Erlebnis.

  • Once Upon a Time in Hollywood

    Once Upon a Time in Hollywood

    ★★★★

    Mit viel Hingabe aber doch etwas zu viel Ehrfurcht wiederbelebt Tarantino 161 Minuten lang das einstige Hollywood, bzw. seine ganz subjektive Illusion davon. Once Upon a Time... in Hollywood ist mehr Eintauchen als Erzählung, mehr Laudatio als Aufarbeitung und wirkt daher meist wie ein grober narrativer Flickenteppich mit einigen Zähigkeiten. Im Grunde ist sein neunter Film eine Mixtur aus Jackie Brown (Huldigung an eine vergangene Ära, bzw. Person/en) und Inglorious Basterds (ausgeschmückter, detailreicher Anachronismus). War schon echt in schöner Film, wenn auch die wirkliche Überwältigung fehlte.

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  • Tal der Skorpione

    Tal der Skorpione

    ½

    Es wird geballert, sehr viel sogar, aber es fehlt eine wirkliche kinetische Energie. Vielleicht um das auszugleichen, vertraut Beckert dafür immer wieder gerne auf zelebrierten Sadismus. Wenn hier harte Männer nicht ganz so harte Männer erniedrigen oder einen Vortrag über ihre Sexphantasien zum Besten geben, dann wirkt das so, als ob die Macher sich die guten alten Zeiten zurückwünschen, als Mutti noch am Herd stand und Chuck Norris die bösen Vietcong dezimierte. Tal der Skorpione feiert nicht das Gestern des…

  • The Lion King

    The Lion King

    ★★

    Der König der Löwen setzt all seine Anstrengungen auf seine Technik und denkt dabei nicht einmal daran sich eine wirkliche Eigenständigkeit zu erarbeiten. Es gibt zwar zusätzliche Szenen, die ursprünglich aus dem Broadway-Musical von Julie Taymor (Across the Universe) stammen, aber auch diese bringen keine Frische in die Erzählung oder weiten diese brauchbar aus. So mieft Film durchgängig nach billiger Nostalgie, nach der Verweigerung wirklich etwas zu wagen. Neu an dieser Neuverfilmung ist, abgesehen von der Technik, fast gar nichts.…