• Pride & Prejudice

    Pride & Prejudice

    ★★★★

    Ich liebe es, wie Joe Wright die Beziehung zwischen Mr. und Mrs. Bennet hier zeigt. Nicht verklärt, mit trockenen Humor und trotz allem liebevoll.

    Wenn man davor die 1995 Fassung von Simon Langton gesehen hat, merkt man schon, dass hier und da einige Schnitte zu knapp kommen, wie etwa Janes Aufbruch nach London. Es wirkt alles etwas komprimierter.
    Aber als Lizzi und Mr.Darcy überzeugen Keira Knightley und Matthew Macfadyen allemal.

    Bei Langton hatte ich grundsätzlich ein Probleme mit Jennifer Ehle als Lizzi und Susannah Harker als Jane. Aber nach einer Stunde hat man das ständige hochziehen der Augenbraue von Lizzi fast lieb gewonnen.

  • The Last Letter From Your Lover

    The Last Letter From Your Lover

    ★★★

    Eine klassische Liebesbriefgeschichte. Es werden alte Briefe gefunden, und anhand dieser wird die Vergangenheit aufgerollt.

    Parallel wird ein Gegenwartshandlungsstrang aufgemacht, in der natürlich auch eine Liebesgeschichte abgehandelt wird.
    Und auch hier ganz klassisch. Die Gegenwartsprotagonisten sind voll Begeisterung, wie romantisch doch alles mal war, ohne dabei ihre eigene Romance zu sehen.

    Der Gegenwartspart ist für mich doch recht holperig, und leider alles andere als überzeugend, sorry Felicity Jones.
    Aber um so schöner ist der Vergangenheitspart. Ich hatte schon lange nicht…

  • Everything Everywhere All at Once

    Everything Everywhere All at Once

    ★★★★

    Eine Mutter-Tocher-Story mal anders.
    Hier bleibt es nicht nur dabei, dass die Tochter die Stadt verlassen möchte,
    hier geht es um das ganz dicke Brett, in der die Frage gestellt wird,
    ob es legitim ist als Kind das Leben der Mutter so arg zu beeinflussen.

    Zum Ende hin hat der Film schon seine Längen, erst recht dann, wenn von Komödie zur Drama gewechselt wird,
    aber im Großen und Ganzen recht unterhaltsam, obwohl der Plug-Humor vielleicht nicht bei allen ankommt.

  • Water for Elephants

    Water for Elephants

    ★★

    Es mag an meiner Abneigung gegen Waltz liegen, aber das hier braucht keiner.

  • Fifty Shades of Grey

    Fifty Shades of Grey

    Ein Film der spaltet.
    An sich ist es eine klassische Nackenbeißerroman Verfilmung. Ein reicher erfahrener Mann zeigt einer naiven Frau die Welt, beschmeißt sie mit Geschenken, dafür darf er über sie bestimmen. Der letzte Part ist vielleicht nicht in allen Nackenbeißer so direkt drin, aber absolut indirekt.

    Und cineastisch ist er wirklich schön umgesetzt, er ist schön anzusehen, sogar die Szenen mit viel nackter Haut sind ästhetisch.
    Der Soundtrack funktioniert. Er passt zur Stimmung und erzeugt herrliche Ohrwürmer.
    Die Stimmung,…

  • Morbius

    Morbius

    ★½

    Für Marvelverhältnisse ist ein 104 Minuten Film ein Kurzfilm, aber warum kam mir der Film nur so lange vor.

    Das hier ist ein Daherstolpern von Szene zu Szene. Mit einem Dramaturgie, die nicht da ist.
    Ich hatte ständig das Gefühlt, die Espinosa CGI für sich entdeckt hat, und damit umgeht, ein Newbie, der gerade Power-Point lernt, und alle möglichen Übergangfeatures in einer Präsentation packen möchte.

    In den ersten 5 Minuten hatte ich Hoffnung, aber mit dem Schnitt zum Labor wurde…

  • CODA

    CODA

    ★★★

    Ganz nett, aber irgendwie schon sehr vor­her­seh­bar und leider etwas zu schlicht in der Story.
    Es ist von der ersten Minute klar, wohin die Geschichte hingeht.

    Cineastisch ist der Film auch kein Burner. Kamera dröge, Musik langweilig, und das für einen Musikfilm.

    Die Ganze Dramatik, die Tochter will weg, die Einkommensquelle droht verloren zu gehen, die klassische Coming-of-age-lovestory, all diese Dinge kommen einfach nicht wirklich rüber.

    Was rüberkommt, ist die Dynamik zwischen den Eltern und Tochter Rose. Vorallem die Szene,…

  • Delicatessen

    Delicatessen

    ★★★

    Der Film hat diesen schleimigen Look, der mir zu viel ist.
    Die Gummianzüge, die Schnecken, die verschwitzten Gesichter, nee, dass ist eindeutig nicht meins.

    Aber es gib paar netten Szenen, die zum einen an Monty Python’s Life of Brian erinnern, wie

    die Szenne, wo Julie in den Untergrund geht, und erstmal keinen findet, weil diese unter Lacken oder Kisten versteckt sind.

    Andere Szenen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Guest House Paradiso.

  • Fantastic Beasts and Where to Find Them

    Fantastic Beasts and Where to Find Them

    ★★★

    Zu viele magische animierte Tiere, die keine Rolle spielen.
    Niffler ist zwar recht süß, aber der Rest ....

    Der Cast ist aber interessant, zumindest der männliche.
    Wir haben hier einen autistischer Newt, einen gebäckliebenden Jacob und einen verstörten Credence.
    Alle entsprechen nicht dem klassischen Helden, aber gerade Jacob ist sehr sympathetisch.

  • Death on the Nile

    Death on the Nile

    ★★★

    nett, dass trifft es wohl am besten.

    Die größte Überraschung war für mich Russell Brand, der den Dr. Bessner spielt. Das er mal ernsthaft sein kann, hätte ich nicht mit gerecht.

  • Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2

    Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2

    ★★★½

    Den Epilog "19 Jahre später" hätte man sich getrost sparen können, aber ansonsten ein würdiges Ende der Serie.
    Aber die Romance zwischen Harry-Ginny ist immer noch für *.

  • Harry Potter and the Half-Blood Prince

    Harry Potter and the Half-Blood Prince

    ★★★

    Man merkt hier, dass ca 2,5 Stunden für die Verfilmung des sechsten Bandes anscheinend nicht reichen.
    An vielen Stellen ist er recht holperig zusammengeschnitten.
    Aber die Wendungen mit Severus Snape sind immer wieder cool.